Ad fontes – zu den Quellen!

Genuss Thema 17.03.2016 keine Kommentare

ein Strauch an einem SeeZu den Quellen zurück zu kehren hat eine Ebenbürtigkeit mit den Wurzeln. Es gibt einen klaren Ausspruch von Erasmus von Rotterdam der lautet „vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen, das heißt zu den Griechen und den Alten überhaupt.“ JA! Quelle, Wurzeln und Tradition treffen sich bei den Gedanken der Herkunft und des „wer bin ich“ und „wo komme ich her“?

Meine Frage nach Heimat, Familie und Herkunft trifft sich aktuell immer häufiger in allen Lebenssituationen. Die Flüchtlinge beschäftigen alle Medien und sind so auch Gesprächsthema in allen Küchen und an vielen Stammtischen. NEIN! Das ist nicht mein Thema; Politik wird an meiner Tafel keinen Platz bekommen; mir geht es um die gastrosophische und somit auch elementare Idee des Genusses in Verbindung mit dem Wort und dazu gehören Heimat und Kindheit wie die Butter zur Stulle oder das Salz zum Ei. Jeder hat seine eigene Geschichte und diese lässt sich mit Nahrung und dem „was-kam-auf-den-Tisch“ wundervoll verknüpfen.

Ein FrühstückstischDu bist was Du isst! Diesen Ausspruch finde ich genauso passend, wie zeig mir Deine Wohnung und ich sage Dir wer Du bist oder wie ich es für mich gern adaptiere: zeig mir Deinen Kühlschrank und ich sage Dir wer Du bist. Klare Regeln des Essens gibt es heute keine mehr. Das ist auch gut so, denn Jeder möge sich so ernähren wie es für ihn passt. Allerdings gefällt mir nicht, das „ALLES“ zu jeder Zeit verfügbar ist und viele Einkäufer ohne nachzudenken und bedenkenlos alles in den Einkaufskorb legen. Können wir an der Quelle unseres Seins andocken und uns erinnern, wie es früher war? Es gab was es gab! Einkaufen ohne Zettel, ja, das ist heute kaum noch vorstellbar.

Ein üppiges Frühstück und ein großartiges üppiges Menü liebe ich sehr, doch dazu wünsche ich mir einen entsprechenden Rahmen mit einer munteren Runde von Menschen, die gern essen und sprechen! Zur Quelle des Genusses zurückkehren und sich besinnen auf das Miteinander und das Gespräch! Zu zuhören als Freude und Erbauung; weil ich mich für Dich und Euch interessiere! Ja, ich bin auf der Suche nach dem Sinn von Heimat und dem Gefühl das ich bei diesem Wort empfinde.

kleine Fachwerkhäuser in Mitten der Natur (Harz)In den kommenden Tagen steht die sogenannte K-Woche in den Startlöchern. Es ist gut sich daran zu erinnern, wie das Leben im Ursprung war. Es tut mir gut sich an die schönen Dinge des Lebens und der vergangenen Tage, Wochen, Monate und Jahre zu erinnern. Dankbarkeit empfinde ich und spüre sie sehr deutlich. Wie schön, dass es „meine Menschen“ gibt, ich bin dankbar und glücklich darüber. Gestern habe ich lange mit meiner MamaJutta und einer Freundin diese Lebensthemen besprochen und wir haben herrlich philosophiert: DANKE dass Euch gibt, es ist immer wieder eine Bereicherung und ein Gefühl des Zurückkommens und doch auch ein Blick in die Zukunft, denn so kann das Leben in den nächsten Jahren sein und oder werden: voller guter Erfahrungen und einem munteren Austausch!

Das Leben in all seiner Pracht bietet viel Schönes, schauen wir einfach mal genauer hin! In den nächsten Tagen denke ich an Heimat, Vertrauen, Familie und den Sinn des Lebens. Am kommenden Samstag freue ich mich schon sehr auf meine Gäste zum Thema „wie schmeckt eigentlich Heimat?“ und werde selbstverständlich berichten!

Ihre Katrine Lihn – mit gutem Quellwasser im Glas und der Erinnerung an das war wa(h)r…

ein Schild über den Sinn des Lebens

 

 

Ad fontes – zu den Quellen!

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