Wo wohnt das Glück?

Genuss Mit Liebe gemacht (Rezept) 05.12.2016 1 Kommentar

05-12-16_sacrowViel Glück auf all Deinen Wegen! So ein schöner Wunsch. Doch was ist denn Glück? Welches Gefühl macht uns glücklich? Das Lachen der Kinder, die untergehende Sonne und der winzigkleine Moment, der das Herz erreicht.

Mich beglückt immer wieder die Natur. Sie ist so unverkrampft, nimmt sich was sie will und gibt  nur wozu sie grad Lust hat: Sonnenschein, Pladderregen, Sturm und manchmal Stille. Gute Vorstellung für das eigene Leben.

Still ruht der See, wie im Nichts. So wie früher wenn eine kleine blaue Plastikdecke den See für die Füßchen von Kalle Wirsch darstellte. Den kleinen König Kalle Wirsch? Den kennen Sie nicht? Den höchsten aller Wirsche, den am seidenen Faden hängenden König, dieser entzückenden Figuren? Ein Teil der Kindheit, all derer die in den Sechzigern geboren sind. Ich lebte so gern in der Heimat der Augsburger Puppenkiste mit den glücklich und selig machenden Erdmännchen, die Kuppe, Zille, Kirre, Kerre, Okki und eben Kalle heißen.

Die Zeitbegleiter

Diese Wirsche, Zipps und Queres sind ein Teil meiner geliebten Zeitbegleiter. Umjubeln mein Herz. Das kleine Glück der wilden Geschichten. Bis heute wohnen sie in meinem Herzen. Dort wo meine kleine Zufriedenheit wohnt, die sich ein Stück Kindheit aufbewahrt. Weil es eigentlich ganz einfach ist, das gute Gefühl mit sich herum zu tragen. Es einzuladen, an den Tisch zu kommen und am Besten zu bleiben – für immer.

05-12-16_engelchorIn diesen Wochen begleiten mich auf meinen Wegen, die Engel. Sie schweben auch sonst durch im Leben, doch grad jetzt mitten im Advent sehe ich sie über den See segeln und am Abend hocken sie versammelt auf meinem Balkon. Der Duft aus dem Küchenfenster lockt manchen Gesellen.

Butter, Zimt und Kakao lassen das Wasser im Mund zusammen laufen. Das mögen nicht nur die pausbackigen Engels-Kinder…

JETZT ist für mich der schönste Moment. Fragen Sie mich im Mai, dann ist das mein schönster. Nein, ich bin nicht unstet, aber ich teile das Glück: mit der Zeit und mit Ihnen! Öffnen wir dem Glück die Türen, geben wir uns diesem Gefühl einfach hin: aufgeschlossen für Andere, für neue Ideen und bunte Gedanken. Die Mischung macht’s.

Wo wohnt das Glück?

Dinge sind wie sind. Mal tanzen wir (wenn auch nur innerlich) und an anderen Tagen ist der Schritt etwas schwerer. Ich nenne das Leben. Und wenn es mal nicht so prickelnd läuft, dann hilft etwas Köstlich aus dem Topf oder Ofen. Das glauben sie nicht? HA! Dann probieren Sie es bitte einfach aus. Das Leben läßt die Dinge nicht verschwinden, die wir doof finden (echt blöd 😉 ) leider eine Tatsache! Die Chance, die wir haben ist es, diese Dinge anzunehmen. Nichts ist „nur“ unangenehm, blöd, doof, unerträglich, ekelhaft, schräg – STOPP! Das Glück wohnt immer dort, wo wir es zulassen.

Das Glücks-Törtlein

05-12-16_toertleinFür das gute Gefühl auf der Zunge gibt es den schnellen Stoff, der kann aus Koffein, Nikotin, Teein, Kakao, Sahne oder was-auch-immer bestehen. Für mein wohnhaftes Glück liegen kleine Törtlein im Gefrierfach. Die lassen sich auftauen und nach Lust und Laune oder auch nach Frust und Finsternis befüllen.

Sie bestehen aus Mürbeteig und sind immer ohne Zucker damit die Füllung aus Käse, Pudding oder Gemüse bestehen kann. Grad liebe sie im doppelten Wortsinn sehr heiß! Gefüllt mit Schinken, Sauerkraut; mit einer Eiersahne begossen. Bei 160 Grad ist die Masse nach dreizig Minuten fertig. Für den ganz besonderen Trost schnipsel ich Blauschimmelkäse, Birnenspalten und Cranbeeries auf die Törtchen, darauf kommt natürlich Eiersahne – ist doch logisch – ab in den Ofen. Die Zubereitung ist immer gleich und simpel.

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Für die Törtchen 300gr Mehl, mit 125gr Butter und 50ml kaltem Wasser zu einem Teig kneten. Ausrollen, in die Formen legen, mit der Gabel einstechen (sonst bilden sich Blasen) und bei 160 Grad ungefähr 10 bis 15 Minuten backen. Dann mindesten zwei als Seelentröster einfrieren. Nach Gefühlslage befüllen*, hmmm!

Mit besten Grüßen zum Nikolaus – Ihre und Eure Katrine (Lihn)

*ach die Füllung besteht je nach Menge der Törtlein aus Eiern und Schlagsahne: pro Einheit ein Ei und zwei bis vier Löffel Sahne. Ricotta ist fantastisch doch Frischkäse ist ebenfalls ein Tipp.

Heute nicht vergessen, die Stiefel zu putzen und vor die Tür zu stellen. Tatsächlich steht im Neuen Garten ein voll gepackter Schlitten, ein rotbemäntelter dicker Mann putzt grad die Pferde – HoHoHo!

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Wo wohnt das Glück?

One thought on “Wo wohnt das Glück?

  • 22. März 2017 at 2:35
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