Geschmacksache

Genuss Heimatküche 23.08.2017 2 Kommentare

Fisch oder Fleisch? Sekt oder Wasser? Berge oder Seen? Genuss, Ferienziele, Ideen und Gedankenspiele; letztlich ist das Alles Geschmacksache! Individuell. Wir Menschen sind bemerkenswerte, spezielle Wesen und Jeder hat seine besonderen Vorlieben. Gut so! Mir gefallen Freigeister, rebellisch zu sein macht machmal einfach Freude! Individualität ist der Schlüssel für Vieles, aus meiner Sicht ist es grauenhaft, mit den Wölfen zu heulen und dem Rudel hinterherzulaufen. Jeder nach seiner Facon mit einer großen Portion Respekt und Achtung vor der Meinung der Anderen, das mag ich: so verstehe ich Menschlichkeit und Gemeinschaft. Das ist meine Geschmacksache.

 

Jeder nach seiner Facon

 

Wohlfühlmomente und Sehnsuchtsorte sind nicht greifbar. Manch einer liebt das Meer, der Nächste die Berge und ein Anderer ausschließlich seine Heimat. Woran mag das liegen? Gute Frage! Für mich bedeuten verschiedene Orte immer unterschiedliche Prägungen; das gilt für Menschen, Landschaft und Speisen. Jeder nach seiner Facon, so lernen wir von einander und lassen uns auf einander ein.

Am Meer schmeckt mir der Fisch, in Italien kann ich vom süßen Frühstück nicht genug bekommen. Ach und in den Bergen liebe ich den Käse, die Kräuter der Wiesen, dazu die frische Butter der Kühe. Mich interessieren vor allem die Einheimischen und deren jeweilige Heimatküche! Was ist ihre Geschmacksache? Wie gehen sie ihr, mit ihrem Leben, den Früchten des Bodens und ihren Tieren um?

„Was ist die Lieblingsspeise Deiner Kindheit?“ Geschmacksache ist oft eine Prägung der Familientradition. In meiner Kindheit wurde nicht viel gefragt, sondern es kamen die Speisen auf den Tisch, die Saison hatten. Gekauft, gekocht, gegessen – Fertig! Besonderes gab es zu Feiertagen, auch mal am Wochenende und zum Geburtstag.

Heimatküche ist für mich Kartoffelsalat mit Würstchen, das liebte ich als Kind und tue es noch immer. Knusprige kleine Schnitzelchen, sie sind meine Favoriten, doch dann denke ich auch an Nudelauflauf zu Tomatensalat. Gleichwohl stehen Gulaschsuppe und Apfelpfannkuchen in meiner Erinnerung auf der Liste meines Herzens ganz weit oben.

 

Geschmacksache

Geschmacksache

 

Heute ist Heimatküche für mich nicht mehr wirklich greifbar. Meine Heimat ist immer dort, wo ich gerade bin. Das ist (etwas) übertrieben, aber dennoch auch wahr: ich liebe das Essen der jeweiligen Region. Das schmeckt nach Heimat, diese verbinde ich mit dem Boden, den Bergen oder eben dem jeweiligen Wasser. Andere Orte andere Speisen, das ist spannend.

Sich mit den Bewohnern eines Landes, einer Gegend oder einfach einer Region auseinander zu setzen, sich eine Vorstellung ihrer Lebensweise machen zu können, das bereichert mein Leben. Beflügelt meine Gedanken und gibt mir Inspiration. Darum liebe ich Landestypisches, Regionales und Saisonales.

Achtung und Respekt vor den Speisen der Anderen, ist auch ein Blick in deren Seele. Tradition und Ursprung gehören wie Atmen und Sehen zu meinem Leben und viele Zeitgenossen empfinden dies auch so. Eine Art Renaissance der Gemeinschaft macht sich breit. Wundervolle Momente, seine Erkenntnisse mit Anderen zu tauschen, sich am Tisch gegenüber zu sitzen – Genuss auf der ganzen Linie. Egal, welche Präferenzen wir haben, Fisch, Fleisch oder ausschließlich Gemüse. Grundsätzlich sind bei mir alle Genießer willkommen; der Mensch an sich interessiert mich.

In unserer Vielschichtigkeit liegt die Würze des Lebens; Geschmacksache ist Privatsache. Wie in der Kunst liegt die Anschauung bei jedem einzelnen Betrachter. Herzlich lade zum Dialog zu diesem Thema ein: Heimatküche, vielleicht gibt es das Beste immer am Sonntag! Oder ist dieser siebte Tag der Woche besonders geeignet sich Zeit zu nehmen?

Finden wir es gemeinsam heraus! Am Sonntag, den 10. September 2017 öffne ich zum ersten Ma(h)l meine Tür für die Heimatküche ⤑ die Gemeinschaft steht im Vordergrund, das Miteinander zählt. 

 

Katrine Lihn – meine persönliche Vorliebe is(s)t … 😉

 

Geschmacksache

2 thoughts on “Geschmacksache

  • 24. August 2017 at 9:34
    Permalink

    Wunderbar beschrieben, Essen kann immer ein Stück Lebensglück sein, Erinnerungen wecken und oft positiv beflügeln. Ich verbinde damit Gerüche und Bilder , das beflügelt mich nachhaltig im denken zu bleiben. Selten schlecht gegessen, das positive überwiegt . Damit lassen sich in der NLP Methode Glückgefühle wecken , der Mensch zeigt allein beim erinnern ein lächelndes Gesicht, alles ist gut.
    Gabriele

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    • 27. August 2017 at 18:39
      Permalink

      Liebe Gabriele,

      zu gern lese ich immer wieder Deine Kommentare! Dass sich Essen auch für NLP einsetzen lässt, ist mir ganz neu. Darüber möchte ich gern mehr wissen.
      Auf ein Wiedersehen freue ich mich schon jetzt – SEHR!
      Sei umarmt von Katrine

      Reply

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