Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers

Genuss Einladung zum Dialog 24.10.2018 1 Kommentar

Wo kannst Du heute noch Genuss finden: Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers bringt kleine Ideen. Das Kulturerbe des Geschmacks liegt in den verstaubten Kammern der Mütter und Großeltern. Oder? So ganz kann das nicht stimmen, denn überall entstehen neue Formate: Kochen als Identität. Heimat als Anker. Da steht plötzlich die Frage nach Wahrheit oder (nur) Trend im Raum. Eins steht fest, Essen ist in aller Munde, doch liegt damit das kulinarische Erbe bereits auf dem Teller?

 

Essen als Kulturgut

Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers

Jede Region hat ihre eigene Tradition. Die Einen lieben Gemüse, die Anderen Fleisch. Kinder schmatzen was das Zeug hält; ob Dir das schmeckt oder mir, steht hier nicht zur Debatte. Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers befasst sich mit dem Essen als Kulturgut. Die Wertediskussion von letzter Woche greift heute nach der Kulinarik. Stimmt es, dass es früher besser war? Eins steht sicher fest, bis vor einigen Jahren hat sich die Ernährung nach den Jahreszeiten gerichtet. Heute ist Vieles immer verfügbar. Das führt zum Verlust des Kulturerbes. Wer besinnt sich auf die Kunst des Essens? Die Verbraucher kaufen oft einfach was es gibt, ohne sich für Herstellung und Nachhaltigkeit zu interessieren.

Selbst manche Franzosen lassen sich hinreißen und kaufen Camembert, der nicht aus Rohmilch hergestellt wird. Dabei geben sie in Europa nach wie vor gern ihr Geld für den Genuss aus, dennoch gibt es selbst beim Savoir-vivre etliche Unstimmigkeiten. Klick mal bei ARTE rein, dort gibt es einen sehr interessanten Bericht zum Thema Kulturgut Käse. Der nachdenklich macht.

Was werden wir in Zukunft essen?

Vor einigen Tagen spreche ich mit einem Informatiker. Er erzählt mir ganz unverblümt, Essen interessiere ihn nicht. Dabei guckt er ziemlich spitzbübisch, ich glaube er will mich ein bisschen provozieren. Na, nicht mit mir. Ich erzähle ihm von Nahrungsergänzungsmitteln und meine lachend: Nimm einfach jeden Tag ein paar Pillen, Du wirst das lieben. Sein Blick. Unbezahlbar! Doch ernsthaft, was werden wir in Zukunft essen? Ich erlebe fast täglich diese Unsicherheiten: ist das gut, gesund, macht es dick oder dämlich? Wahnsinn. Dabei spreche ich nicht über die Extraklasse oder gar Sterneküche. Es geht um’s Alltägliche.

Früher wußten die Menschen Bescheid. Wann ist was reif, wo kaufe ich mein Brot; wurde gar nicht diskutiert. Beim Bäcker neben an. Logisch! Heute ist Genuss in aller Munde, doch Essen als Kulturgut kommt nur sehr vereinzelt auf den Tisch. Wir sprechen und essen mit dem Mund. Über das gemeinsame Mahl zu sprechen erhöht dabei die Aufmerksamkeit für das Tellergericht. Wie schmeckt es Dir? Findet die Kultur des Miteinanders wirklich nur noch in den digitalen Medien statt? Nein, das kann nicht sein!

 

Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers

Meine Gäste kochen und essen gern. Nicht jeden Tag, doch regelmäßig. Mir gefällt die Idee: Das Beste am Sonntag zu servieren. An Tagen, an denen Du Zeit hast und die Zubereitung Freude bereitet. Jede Mahlzeit, die mit Liebe gekocht ist, schmeckt besser! Jeder der seine Speisen selbst kocht wird durch die Handgriffe spüren, was es bedeutet, zu schälen, zu schneiden und abzuschmecken. Meine Herbstküche bietet Möhren an, die ersten Maronen dazu gebratene Äpfel und Rote Bete.

Vom Einfachen das Beste, diese Devise passt zum Kulturgut Essen! Mir schmeckt was gerade wächst. Das passt zusammen, das ist stimmig. Lass Dich verführen, lass Dich ein auf eine Kost, die Du selber kochst. Mit ein paar kleinen Handgriffen ist es wirklich kinderleicht. Ausprobieren lohnt sich.

Ruf mich gerne an. Wir gehen zusammen über den Wochenmarkt und kochen dann gemeinsam für ein paar Tage auf Vorrat. Du wirst das lieben! Ich verspreche es …

Und nächste Woche geht’s dann munter weiter. Mit Versprechen, dem Leben der Schwäne und meiner Idee für Deine Küche „sans souci!“

 

Katrine Lihn – freut sich auf Deinen Anruf

 

… herrlich wie das duftet, köstlich wie das schmeckt mit oder ohne #Werbung, der DSGVO zum Trotz

Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers

One thought on “Meine Herbstküche zum Erbe des Tellers

  • 25. Oktober 2018 at 7:57
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    Und wieder es ist so, wie Du es beschrieben hast. Zu jeder Jahreszeit ist alles an Obst und Gemüse und Fleisch vorhanden, ja selbst die Gans im August. Möchte nur nicht wissen woher diese kommt, ewig eingefroren?
    Aber gut, jetzt zeigt der Markt was die Erde noch alles zu bieten hat, Zeit für deftiges , Suppen und Braten, eben Essen zum wärmen, von innen und außen. Und dabei kann man total kreativ sein, der Apfelmzum Beispiel passt fast zu allem, roh, geschmort und gebacken, er verleiht dem herzhaften Essen eine besondere pikante Note. Einfach mutig sein und ausprobieren, es gibt keine Standards beim Kochen, nur das experimentieren mit Allerlei entstehen immmer wieder neue Gerichte. W rüde ich doch neulich gefragt, wie die Sossse vom Hirschbraten entstanden ist und wo man das Rezept findet. Ich war baff, nee kein Rezept, habe einfach ausprobiert, bin durch meinen Gewürzschrank marschiert und dann ist es passiert. Hauptsache es hat geschmeckt….
    Also heißen wir den Herbst im Kochtopf willkommen, von Kohl, Kartoffel und Quitte für alles gibt es eine Verwendung und die Geschmacksnerven werden werden gekitzelt.
    Fröhliches Brutzeln…..
    Gabriele

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