Vertrauen ist das Zauberwort

Genuss Mit Liebe gemacht (Rezept) 22.05.2019 1 Kommentar

Ist der Mittwoch jetzt eigentlich der Fokus der Woche? Ach, brauche ich denn überhaupt so einen Fokus? Trotz des vielen positiven Denkens, der inneren Einkehr und all dem köstlichen Essen: Vertrauen ist das Zauberwort und so bleibt es auch. Aha! Vertrauen statt Fokus? Naja.

Vor kurzem lese ich bei Wikipedia: „Vertrauen bezeichnet die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, Wahrheit von Handlungen, Einsichten und Aussagen bzw. der Redlichkeit von Personen. Vertrauen kann sich auf einen anderen oder das eigene Ich beziehen.“

 

Die Amazone der Angst

Vertrauen ist ein Schlüsselwort. Mir macht es manchmal ein bisschen Angst. So wie Zauberei. Kann Vertrauen wirklich wahrhaftig sein? Redlich und richtig? Müssen wir vorher nicht erst klären, was redlich, richtig und wahrhaftig ist? Oder wenigstens meint? Ach! Läßt sich der Hase wirklich aus dem Hut zaubern? Haha, natürlich nicht. Das weiß doch jedes Kind. Dennoch, zu vertrauen ist eine Lebensaufgabe. Es bedeutet immer weiter auf Wegen zu gehen, Menschen zu treffen, sich zu öffnen, zu wandeln, an das Gute zu glauben und immer weiter und weiter … Ach!

Mit Liebe gemacht* gehört in mein Wertesystem, es bedeutet, ich habe für Dich etwas gekocht, gerührt oder eben einfach zubereitet. Einfach? Ja! Oder ich habe etwas für Dich erledigt, den Einkauf, einen Anruf, die Blumen gegossen oder das Haustier gefüttert. Das ist doch aber nicht Vertrauen!

Okay, Du gibst mir den Schlüssel für Deine Wohnung, damit ich was auch immer während Deiner Abwesenheit erledige. Ja, das ist ein Stück Vertrauen. Hier geht die Diskussion nämlich los: können wir einander in Wohnungen lassen oder wohnt da die Amazone der Angst?

Oh mein Gott. Genau! Ach. Vertrauen ist das Zauberwort! Das ist meine absolute Überzeugung und vielleicht habe ich deshalb keine Pflanzen. Ach? Genau. Nein! Das ist jetzt ein blöder Scherz. Ich habe keine Zimmerpflanzen, weil ich keine mag. Punkt! Und JA; ich würde Dir meinen Schlüssel geben; und sowieso gibt es Menschen, denen ich bereits einen Schlüssel zu meiner Wohnung gab. Tatsächlich? Ach!

 

Der Schlüssel öffnet nur die Tür

Das ist für mich nicht das Vertrauen, was ich meine! Das geht viel tiefer. Der Schlüssel öffnet nur die Tür. Und ich kenne Niemanden, der in Schubladen wühlt oder sich in mein Bett legen würde. Warum auch! Mir geht es um das Sein!  Darum, was in meiner Seele wohnt und in meinem Innersten schlummert! Das Prinzip des wertvollen Miteinanders. Ohne Wenn und Aber! Nicht wegducken, sondern hochgucken.

 

Vertrauen ist das Zauberwort

Und genau das ist es, was ich als die Amazone der Angst bezeichne. Sich wirklich zu öffnen, über Träume und Ängste zu sprechen, dazu brauchst Du viel Geduld bei mir. Ich unterstelle gar keine bösen Absichten, diese diffuse Angst wird eher aus der Erfahrung gespeist. In meiner Auffassung geht es darum, wirklich wahrhaftig zu sein. Das bedeutet, souverän und treu! Mich nicht rechtfertigen zu müssen, ein Gespräch viel mehr als auf Augenhöhe. Viel häufiger als nur abundzu. Wenn ich vertrauen könnte, öffnete ich mich. Weil ich sicher wäre, wo die Grenze läge. Zuviel Konjunktiv? Stimmt!

Letzte Woche fragte ich: Wie heißt der Bootsmann? Ja, wer sitzt am Steuer, lenkt das Schiff des Lebens durch den Sturm, trotzt den Wellen, verhindert den Untergang? Wer?

Es gibt kaum eine Person, der ich das wirklich zutraue! Zu dick ist mein innerstes Verzeichnis der tragischen Verluste. Da kommt kein Ach und kein Weh gegen an. Die Seufzer tief! Es geht wie so oft im Leben um die Vergangenheit, das Vergangene und das Versäumnis das Verlorene zu halten und dennoch loszulassen. Ich trage das in mir und weiß es auch. Nun ist es Zeit sich mit der Amazone zu vereinen und dem Vertrauen das Zauberwort zu entreißen.

Ach! Und wieso eigentlich der Mittwoch?

Genießen und entspannen; diese Beiden geben ein bisschen Halt. Das Vertrauen muss wohl doch noch etwas warten. Dazu wird es vor allem nötig sein; mich selbst, Dich und andere auszuhalten! Na, dann sage ich für heute, Leinen los. Ach! Und wieso eigentlich der Mittwoch?

Jeder hat sie, kaum einer gibt es zu; die Lieblingsserie im Fernsehen. Das hat auch mit Vertrauen zu tun, der Angst sich lächerlich zu machen. Schade! Wenn ich Dir vertrauen könnte, wäre es mir egal, denn ich wüßte Du würdest nicht lachen, weil ich das Traumschiff oder den Bergdoktor mag.

An meinem eigenen Mittwoch merke ich, dass meine Leser das mögen. Immer wieder Mittwochs. Ach? Und wie gefällt Dir das? Es würde mich sehr freuen, wenn Du mir das Vertrauen erweist, einen Kommentar zu schreiben. JA, ich weiß. Meine Lesenden schreiben kaum öffentlich, weil sie sich nicht trauen, dies für zu persönlich halten. Mich stört das nur manchmal ein klitzkleines bisschen, doch dann kommen Mails und Anrufe mit persönlichen Kommentaren, Danke an dieser Stelle dafür!

Nächste Woche wende ich mich der Hoffnung zu. Wie geht das Leben so weiter? Und welche Haltung stärkt den Rücken? Dazu serviere ich etwas Gutes vom Land und rede über Bio & Co.

 

 

Katrine – mit der Idee von Miteinander und Freundschaft …

„Wenn zwei Menschen darauf warten,

dass sich der andere meldet, gibt es keine Freundschaft.“ 

 

*Mit Liebe gemacht. Ach! Das Rezept wollte ich noch verraten: Die Schichtarbeit, die geht so:

Als erstes gebe ich in das Glas Früchte, die können frisch oder gefroren sein. Darauf Joghurt, darauf Früchte, dann ein paar Brösel von Keksen und wieder Früchte und Joghurt. Den Abschluss bilden hier etwas Honig und Beeren. Statt dessen passt auch Agavendicksaft oder Ahornsirup – diese köstliche Kleinigkeit schmeckt in allen Lebenslagen … probier es aus!

Vertrauen ist das Zauberwort

One thought on “Vertrauen ist das Zauberwort

  • 28. Mai 2019 at 16:48
    Permalink

    Was für ein Zauberwort „Vertrauen“, und wirklich wenn ich dieses nicht habe bin ich eigentlich ein ganz armer Mensch. Geprägt von Angst, Unsicherheit und Misstrauen und und….
    Nein das möchte ich nicht. Ganz ehrlich der Schlüssel zum Herzen ist Vertrauen. Ich kann und will in keiner Gesellschaft leben, wo es das Vertrauen nicht gibt. Ich vertraue dir und du mir gegenüber auch.
    War auf dem Golfplatz mit dem kleinen Hund, nun musste mal Frauchen ganz nötig für kleine Mädchen, oh je, wo lasse ich den Hund. Da spricht mich ein Herr an, und meinte ob ich ein Problem hätte, natürlich und ganz natürlich, also er bot sich an den Hund zu nehmen. Was für eine Erleichterung für mich, kam zurück und die Kleine saß auf dem Schoß und ließ sich kraulen. Drei die in sich Vertrauen gefunden hatten.
    Im leben niemals hätte ich den Hund einer fremden Person überlassen. Vertrauen hat gesiegt und ist bestätigt worden.
    Und wenn man offen durch das Leben geht, kann man überall so etwas erleben. Aber trotzdem vorsichtig sein, und ich glaube man kann es spüren wen man vertrauen kann und wem nicht.
    Einfach in das Leben Greten, es gibt nicht nur böse Menschen. Die guten wollen gefischt werden.
    Gabriele

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