Der Perspektivenwechsel

Genuss Gastrosophie 25.11.2020 keine Kommentare

Gut gemeinte Ratschläge können ziemlich nerven, mein Perspektivenwechsel möchte genau das nicht. Also, die Gedanken und Ideen dazu sind andere. Du entscheidest! Es ist immer (d)ein eigenes Schicksal, dein Weg. Manchmal lassen vorgegebene Situationen nicht viel Spielraum zu, dennoch du gibst den Takt vor.

 

Das Gesicht unserer Zeit

 

Dass sich Glück lernen lässt, ist keine Neuigkeit, dazu wird seit längerem wissenschaftlich geforscht. Auf der anderen Seite ist es logisch, dass sich Glück nicht verordnen lässt. Dennoch, warum sollte ich mich dem guten Gefühl in den Weg stellen. Es negieren? Kommt nicht in Frage. Das Glück ist willkommen! Doch, wovon hängt es ab?

 

Niemals vergeht Erinnerung

Das Gesicht unserer Zeit ist seit diesem Jahr ein anderes. Die Spaßgesellschaft hat einen Dämpfer bekommen, aus meiner Sicht war das lange überfällig! Und nein, ich bin weder eine Spaßbremse noch wohnen allzu viele negative Gedanken in mir. Die schönen Seiten des Lebens bleiben auf eine (vielleicht) sehr stille Weise, denn niemals vergeht Erinnerung und was im Herzen bleiben soll, das gehört dort eben auch hin. Du hast immer eine Wahl, also knips dein inneres Licht an. Das lohnt sich!

Der Perspektivenwechsel ist grad heuer (ich liebe dieses Wort) enorm wichtig. Warum? Na, du bist gut. Die Welt ist im Umbruch und wir, also du und ich, sind mittendrin.

JA!, auf der einen Seite schmeckt mir das nicht, doch auf der anderen ist ein Um- ein Neudenken zwingend nötig!

 

Was wirklich wichtig ist

Reden wir über Pflicht und Kür! Was muss sein? Und vor allem, was kann weg! Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen – Prioritäten – vom erfüllten, guten Leben. In jungen Jahren sind vollkommen andere Dinge von Wichtigkeit als im Alter. Wann das Alter beginnt? Gute Frage!

Was wirklich wichtig ist, das kannst du nur für dich selbst entscheiden. Egal, ob du nun jung bist oder alt. Es ist wie beim Essen: Was mir schmeckt, musst du noch lange nicht mögen! Aus meiner Perspektive bin ich weder jung noch alt. Die Idee eines Wechsels der Zeit, ein Leben im Jetzt ist mit Ende fünfzig komplett anders als mit Ende zwanzig oder dreißig.

So spreche ich hier (und auch sonst) selbstverständlich aus meiner Sicht als erfahrene, reife Frau. Hört sich besser an als alt. Wobei unter dem Rentenalter sind wir zwar nicht mehr jung, aber alt? Egal! Das ist ja gar nicht mein Thema.

Der Perspektivenwechsel steht an! Es ist Zeit, die Blickrichtung zu ändern. Als erstes müssen wir anerkennen, dass wir mit diesem COVID-19 wohl leben lernen müssen.

 

Der Perspektivenwechsel

 

Der Perspektivenwechsel

 

Das wird nicht einfach! Dennoch, wie schon oben gesagt; du hast immer eine Wahl! Du kannst dich dafür oder dagegen entscheiden. Ja oder Nein. Das Querdenken in dieser sogenannten neuen Art liegt mir nicht. Leugner und Denunzianten haben in meinem Leben keinen Platz. Auch ich habe die Wahl und dazu sage ich sehr laut und deutlich: NEIN!

Die Leichtigkeit des Seins mag ich auf eine sehr bizarre Art schon, dennoch bin ich mehr für das Tiefe. Gehen wir also ans Eingemachte. Letztlich fragte ich, wo der Tod wohnt. Ein unbequemes Thema, gesellschaftlich nicht anerkannt. Doch auch hier muss der Perspektivenwechsel her. Der Tod gehört zum Leben dazu. Das schmeckt dir nicht?  Kann ich schon verstehen, wird hier immer wieder ein Thema sein.

Doch nächste Woche geht es um das pralle Leben. Voller Genuss und Fülle, schließlich steht der Advent mit gefüllten Körben mit Naschwerk nebst manch anderer Leckerei vor der Tür. Dazu gibt es von mir eine Portion Karotten mit Butter, dazu aus dem Ofen Hirsch mit meinem Gewürz „Wild auf Dich.“

 

Bindung mit Freiheit

Ach und du wartest noch auf meine Antwort auf die Frage: „Was nun wirklich wichtig ist?“ Ehrlich gesagt bin ich nicht gut in diesen „Alles oder Nichts Dingen,“ es kann nicht nur eine Antwort geben, die müßte ja LIEBE lauten, weil sie Vertrauen, Achtung, Respekt und Dankbarkeit impliziert. Heute ist das Wort jedoch komplett verzuckert verkommen! Dabei ist Liebe wirklich vielmehr als nur ein Wort.

Nun denn, meine Antwort lautet: Bindung mit Freiheit ist wirklich wichtig. Das Miteinander ist das Fundament der Gesellschaft, doch ohne Freiheit kann das nicht funktionieren.

Ob dir das schmeckt? Na, reden wir drüber! Ich freue mich auf den Austausch mit dir und euch, liebste Grüße zum letzten Mittwoch in diesem November, uiiiii – der etwas andere Advent 2020 steht wartend vor der Tür.

 

Katrine – will Bindung und doch frei sein   

 

Der Perspektivenwechsel

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