Die Selbstbegegnung

Genuss C-19 01.04.2020 4 Kommentare

Mit der Hoffnung auf mehr Miteinander muss es als erstes die Selbstbegegnung geben. Kann ich es mit mir allein nicht aushalten, wird es die Gemeinschaft auch nicht richten. Die Frage nach dem „Wer-bin-ich“ kommt ja hier immer mal wieder vor, momentan ist sie sicherlich extrem aktuell.

Die Kommerzialisierung des eigen Ich beruht auf der Welt der befreiten Individuen mit dem absoluten Willen nach Mehr. Die Quittung halten wir grad in den Händen. Der Covid-19 bringt das toxische Gift der Gier an den Tag.

 

Die optimierte Gesellschaft

In den vergangenen Jahren ist das eigene Ich mutiert. Die Gesellschaft forderte ein schnelles und angepasstes Dasein. Individualität war nicht gefragt. Der Spruch, wer immer der Herde hinterher läuft schaut nur auf Ärsche – ist von mir immer gern zitiert. Leider stellt sich jetzt heraus, dass das allzu wahr ist. Der Mensch auf sich allein gestellt, kann sich wenig, schlecht oder gar nicht beschäftigen. Jetzt ist das soziale Leben angehalten und in Bayern und im Saarland sitzen die Leutchen mit Ausgangssperre zuhause.

Puh! Nicht grad die besten Bedingungen für Zuversicht; dennoch gestalte dein Leben harmonisch und versuche durch praktische Beschäftigungen den Stunden Sinn zu geben. Vielleicht hilft die Sein- und Sinnfrage?

 

Der Mut zum eigenen Ich

 

Wer bin ich? Wo ist mein Platz auf dieser Welt? Du hast immer eine Wahl und kannst deinem eigenen Stern folgen. Vielleicht stellst du jetzt fest, dass du dich auf einer Art von Holzweg befunden hast. Der Mut zum eigenen Ich hat gefehlt, um die Richtung zu ändern. Also, wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Kunst sich selbst zu erkennen und dies in vollem Maß anzunehmen ist in der Vergangenheit gar nicht gefragt gewesen. Bereits in kleinen Dingen fing es vor vielen Jahren an. Du musst, sollst und meinst dies und jenes tun zu müssen. Optimiert für eine Welt, die du anfänglich mit Zögern und dann wie selbstverständlich hingenommen hast. Warum? Wann hat sich diese Spirale so sehr um sich selbst gedreht, dass gar kein eigenes Sein möglich war?

 

Fürchte dich nicht

In den vergangenen Tagen führe ich viele Gespräche, meist virtuell sowie am Telefon. Jetzt nehmen wir uns die Zeit für das Miteinander. Interessant, welche Meinungen, Ideen und auch Ängste an’s Licht kommen. Häufig höre ich: „Es gibt keine Wahl. Entweder du schwimmst in dem großen Becken mit oder du bist weg vom Fenster. Das gilt vor allem für die mittleren und großen Unternehmen.“

Wie schade. Das ist genau der „Herden-Gedanke,“ den ich nicht habe. Im übertragenen Sinne sei kein Schaf, geh deinen eigenen Weg! Du hast immer eine Wahl. Glaub an dich und fürchte dich nicht!

Das Miteinander ist in der Demokratie die kompliziertes Form des Lebens. Ich wünsche mir eine  Gesellschaft, die sich einer Lebensweise verpflichtet, die Eigenständigkeit fördert, Achtsamkeit unterstützt und sich von der Habgier abwendet!

 

 

Die Selbstbegegnung

Die Selbstbegegnung

Dazu ist es wichtig, mit sich selbst im sogenannten Reinen zu sein. Kennst du dich? Wie begegnest du dir selbst? Du bist das ICH und dieses begleitet dich stets. Mal hat es gute, mal schlechte, oder auch gar keine Laune. Wie gehst du damit um?

Die Angst in der jetzigen Isolation sich selbst zu verlieren, weil es wenig Kontakte gibt und kaum noch ein Miteinander kann auch ein Anfang sein. Sich seinen Ängsten zu stellen hilft sie loszuwerden! Die Selbstbegegnung lohnt sich. Sei freundlich zu dir selbst. Wage etwas! Akzeptiere was du nicht ändern kannst und stell keine zu hohen Ansprüche.

Konfuzius sagt: „Der Weise lässt was er nicht tun kann. Der Dumme tut was er nicht lassen kann.“

 

Eine kleine Reise in das eigene Ich

Der Mut, sich selbst zu begegnen und ein bisschen mehr über sich zu erfahren ist wie eine Reise in das eigene Ich. Sich unabhängig zu fühlen gelingt besonders gut, wenn du mit dir selbst klar kommst. Was ist aus all deinen Träumen geworden? Jetzt ist die Zeit für Veränderungen!

Nächste Woche spreche ich über Auszeiten, Veränderungen und serviere dazu ein paar köstliche Frühlingsgerichte. Schon heute kannst im E-Paper des Potsdamer Wochenspiegel meine Rezepte lesen. Konkret geht es in den kommenden Wochen immer wieder um den Neuanfang. Darum Klärung zu schaffen, um’s Aufräumen und Ausmisten.

 

Katrine – mir geht geht es um die innere und äußere Veränderung

 

Aufräumen und Ausmisten

 

 

 

 

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Die Selbstbegegnung

4 thoughts on “Die Selbstbegegnung

  • 2. April 2020 at 9:30
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    Liebe Katrine,
    danke für diesen sehr schönen Text. Ich habe gerade auf deiner Seite geschaut, weil ich nach Gutscheinen gesucht habe und da habe ich deine Beiträge entdeckt. Empathische Worte in surrealen Zeiten.🙏🏽
    Ein Gruß von Herzen
    Jacqueline

    Reply
    • 2. April 2020 at 17:34
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      Liebe Jacqueline,
      vielen Dank für deine Zeilen. Freut mich, dass dir mein Text gefällt. Du kannst sehr Gutscheine bestellen – ruf einfach an oder schick mir eine Mail.
      Freue ich mich drüber. Beste Grüße zurück, herzlichst Katrine

      Reply
  • 2. April 2020 at 19:15
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    Liebe Katrine,
    Danke für diese stärkenden Worte. In dieser Zeit der Verunsicherung sind diese Texte Balsam für die Seele. Und doch ist es auch einen Zeit zum Nachdenken und Überdenken, und ich bin auch der Meinung die Gier und der Wahnsinn nach dem Mehr, Weiter und Höher, bestärkt diese Gier. Lernen wir alle daraus, ist die große Frage. Wohl eher nicht, es ist wieder nur einen kleine Gruppe von Menschen, die sich sozial kümmern. Und das Bild der Familie nach außen tragen. Wir sind für einander da! Und in der Selbstbegegnung, sollte ich mich fragen : was ist mir mein Leben wert und der anderen. Dann komme ich zu dem Ergebnis, das die Genügsamkeit das Zauberwort ist. Ich denke wir stehen vor einem Neuanfang , dies gilt als Chance für die nächste Zeit.
    Die Vogelwelt ist sehr klein geworden, im Frühling gab es so ein Gezwitscher, unglaublich und nun muss man das Ohr gut aufmachen um einige stimmchen zuhören. Ja, das Ergebnis von unserem Eingriff in die Umwelt. Aber trotzdem der wenigen, sie bauen wieder Nester, bringen Nachwuchs, es geht weiter und weiter. Lernen wir daraus und lassen uns nicht unterkriegen von diesem Virus.
    Gabriele

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    • 3. April 2020 at 17:12
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      Ach, liebe Gabriele,

      Du gehörst zu meinen lieben Leser*innen, die sich immer wieder hier die Mühe machen und mir so schöne Worte senden. DANKE!! Es ist mir stets
      eine Freude. Und ja. Die Zäsur der Gier! Ich bin auch sehr gespannt, wie wir in Zukunft leben werden. Was macht das Leben aus? Wann werden wir wieder auf einer Art „gerüttelt Maß“ zurück kommen können und ist das überhaupt möglich? Mich leitet wie immer die Zuversicht und ich sehe dem Leben mit Entschlossenheit und Selbstvertrauen entgegen. Nicht immer leicht, aber das hat auch keiner versprochen.
      Sei umarmt und bis hoffentlich ganz bald mal wieder in Echtzeit!
      Katrine

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