Zufrieden und unbeeindruckt

Genuss Lebenskultur 10.06.2020 keine Kommentare

Reden wir heute mal wieder über Lebenskultur im Kontext der Ernährung: Zufrieden und unbeeindruckt soll sie sein. Die Nahrung schmecken und ohne Zusatzstoffe auskommen. Unsere Ernährungsweise ändert sich grad sehr stark. Was ist dir wirklich wichtig? Was möchtest du essen und worauf auf gar keinen Fall verzichten? Ich möchte, dass das Essen nicht nur statt macht, es soll glücklich machen. Im besten Fall ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

 

Deutschland im Jahr 2025

Zufrieden und unbeeindruckt

Alle Dogmen sind mir fremd. Ich mag es klassisch, aber auch modern. Wie heißt es so schön: Neu interpretiert. Na von mir aus. Mein Herz schlägt für das Land. Ich liebe die frischen Kräuter und bin schon jetzt voller Vorfreude auf die nächsten Köstlichkeiten aus dem Brandenburger Land.

Die Zeit des Spargels geht so langsam zu Ende. Was werden wir danach essen? Große Frage, was werden wir überhaupt zukünftig essen? In den nächsten Wochen und Monaten schaue ich mich weiterhin um – die Ernährung sollte grad jetzt und zukünftig eine Veränderung erfahren.

Ich mag es vegetarisch! Häufig auch vegan, das war schon immer so, früher gab es diesen Begriff nur nicht. Meine Landküche bezieht die alten Rezepte meiner Familie mit ein. In meiner Kindheit wurde jeden Tag frisch gekocht, darüber wurde auch nicht gesprochen. Das war normal.

 

Zukunftsvision = Lebenskultur

Meine Vorstellung geht dahin, dass das Kochen wieder Normalität wird. Es findet tatsächlich in den Küchen der Wohnungen und Häuser statt, nicht im Fernsehen! Meine Zukunftsvision wird getragen von dieser Lebenskultur. Wir befinden uns um Jahr 2025 – was werden wir dann essen?

Im Vordergrund stehen die Speisen aus jahreszeitlichen Produkten. In Deutschland wird wieder selbst produziert. Die Bauern nehmen Rücksicht auf das Land, beschäftigen zwar immer noch Helfer aus Osteuropa, gleichwohl wird der Mindestlohn bezahlt und die Unterkünfte sind ordentlich und sauber.

Die Massentierhaltung hat sich komplett verändert! Jaaaa – ich weiß!, das wird nicht innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar sein, deshalb heißt es hier ja auch Zukunftsvision. 

Die Fragen nach dem Zucker haben wir längst geklärt. Die Lügen sind kleiner geworden. Wow! Alles ist irgendwie so unaufgeregt. Kein Gewese um Salat, Saucen oder Obst. Es gibt, was es gibt. Punkt! Frühstück, Mittag und Abendessen werden gemeinsam eingenommen. Zufrieden und unbeeindruckt.

 

Gelebtes Miteinander

Großen Wert wird auf die Tischkultur gelegt. Die Speisen kommen in Schüsseln und Platten auf den Tisch. Selbstverständlich hat jeder eine Stoffserviette nebst Ring. Für mich ist das, einfach gelebtes Miteinander, ein Stück Lebenskultur. Das Gespräch bei Tisch ist und bleibt der Stoff meines Lebens. Es ist die Zeit für das Tagesgeschehen, für Erinnerungen und Botschaften. Tischgespräche! Sie gehören zu meinen Lieblingen.

 

 

Zufrieden und unbeeindruckt

 

Essen ist für mich ein Stück meiner Identität. Wie Heimat! Mit einem guten Bäckerbrot mit Butter bin ich schon zufrieden und unbeeindruckt. Das mag ich. Das ist gut und macht rote Wangen. Haha, auch so eine alte Weisheit aus meiner Jugend: Salz und Brot machen Wangen rot. Das glaubt heute keiner mehr, muss ja auch nicht sein.

Heute tragen wir uns mit Sorgen und anderen Gedanken. Momentan ist die Welt grad sehr kompliziert. Das COVID-19 macht vor keiner Grenze und vor keiner Mauer halt. Es ist ein Teil des modernen Wahnsinns. Fast scheint es so, als halte der Virus die Welt an. Eine neue Art von Krieg. Neben den Cyberattacken nun also auch der medizinische Notfall.

Wie sollen wir also leben? Und vor allem wie kann es gelingen? Zurzeit gibt es wenig Spielraum. Für mich stellt sich die Frage, ob der Mensch, die Gesellschaft aus diesem Prozess etwas lernt? Kann das Machtgerangel mit dem stetigen Blick auf die Steigerung aller Raten, des Dax und des damit einhergehenden Verlustes der Menschlichkeit ein Ende finden? In dieser Situation hilft auch keine Suppe mehr. Hat sich was, mit dem vom Löffel gelutschten Glück!

Diese ewig verkündete Strategie, dass der Mensch durch die Einkommenssteigerung zur wahren Glückseligkeit gelangt, ist ein Irrglaube. Vielleicht wird das auch den Meistern und Schaffern dieser ekligen Geiz-ist-geil-Mentalität klar. Ein Hoffnungsschimmer, wenn auch recht weit am Ende des Horizonts – schau auf die Entwicklung bis 2025.

 

Ein Weiterso mündet in Frustration

Nicht nur um unser Essen, die Massentierhaltung, die Re-Importe und das eigene kleine Leben müssen wir uns Gedanken machen. Ein Umdenken ist erforderlich. Und zwar jetzt! Radikal und ohne Umschweife. Davor haben sehr wahrscheinlich die Politiker mehr Angst als alle Erdenbürger. Ein Weiterso mündet in Frustration, es ist an der Zeit, die Uhren einmal mehr neu einzustellen!

Wir können alle zufrieden und satt leben, dazu gehören der Mut der Wahrheit, die Akzeptanz der Anderen und ein echtes Miteinander. In diesem Jetzt scheint das nicht gewollt.

 

Das Leben lebenswert machen

 

Freundschaft, Liebe, ein gemütliches glückliches Zuhause sind die Eckpfeiler meines Glücksverständnisses. Mein ganz persönlicher Stolz gilt dem Selbstgemachten, den Freuden, die ich dadurch den Anderen bereiten kann. Ein kleines Stück vom Glück liegt in der persönlichen Zufriedenheit. Geld ist und bleibt ein Mittel zum Zweck – keine noch so glänzende Einkaufsmeile kann dir das vermitteln, was eine Umarmung von Herz zu Herz kann.

Und darüber spreche ich genau nächste Woche: Die Umarmung fehlt! Wie geht es dir damit? Nie war mir so klar wie heute, dass die Begegnungen und Umarmungen so ein Teil meines Lebens sind. Ein Elixier! In kleinen Stufen kommt es grad zurück, doch ich bin sehr vorsichtig und möchte das auch bleiben. Achtsam ist ein schöneres Wort dafür. Bleiben wir gemeinsam zuversichtlich und voller Fürsorge, damit ist schon ein gutes Stück getan.

In diesem Sinne und mit besten Grüßen,

 

Katrine – Achtsamkeit liegt heute auf meinem Teller

 

.. ach und ja für die Seele der Achtsamkeit habe ich noch ein Buddha Zitat für dich:

 

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.”

 

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… die DSGVO möchte Verlinkungen als #Werbung gekennzeichnet haben, ich halte das für Quatsch, aber bitteschön!

Zufrieden und unbeeindruckt

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