Das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken

Genuss Gemeinschaft 08.09.2021 keine Kommentare

Es gibt diesen alten Spruch, vom „wie-du-mir-so-ich-dir“: Das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken ist eher mein Thema. Weil ich es will! Nicht weil ich etwas muss. Der große Unterschied liegt in der Leichtigkeit des Gernegebens. Um das Miteinander zu stärken ist das für mich ein wichtiges Element. Wenn du immer eine Gegenleistung erwartest, dann steht es schlecht um dich! Der Fachbegriff dafür lautet Reziprozität. Er stellt das Grundprinzip des menschlichen Handelns dar, welches auf Wechselseitigkeit beruht. Noch!

 

 

Reziprozität 

 

Meine Vorstellung vom Miteinander und der Sinn meines Handelns beruhen auf Großzügigkeit. Es ist eine Herzensangelegenheit zu teilen statt zu zertrümmern. In der Welt gibt es immer noch viel zu viele Zerstörungen und Kriege. Wenn es auch vom leider bereits 2017 verstorbenen Hans Rosling in seinem anerkannten Buch „FACTFULNESS“ anders beschrieben ist. Und ja, es macht Sinn, sich damit auseinander zu setzen, denn es wird immer komplizierter die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Dazu gehört für mich auch, dass es gut ist, gut zu sein! Sich selbst und seine eigenen Kategorien zu hinterfragen. Das Leben auf der Überholspur macht für mich keinen Sinn – mehr. Das ist in jüngeren Jahren anders gewesen. Somit heißt leben eben auch lernen.

 

Achtsamkeit als Lebenselixier

Der Reziprozität bzw. meinem Gedanken das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken glücklicher machen, als ständig gegeneinander abzurechnen fließt hier hinein. Die Lebenserfahrung macht sich breit, die Achtsamkeit wird zum Lebenselixier.

Dahin wendet sich die seit Jahren praktizierte Complains-Regel; denn häufig fühlen sich Beschenkte innerlich verpflichtet, eine Gegenleistung zu erbringen. Fatal!, wie ich finde. In den Marketingstrategien kommt diese Art der Verknüpfung immer wieder vor: Kostenlose Beigaben oder besondere Aufgaben innerhalb des Teams zu übernehmen – um zu beeindrucken und daraus Gegenleistungen generieren zu können. Na schönen Dank. An dieser Stelle entsende ich ein dickes Pfui – sollte sich jemand angesprochen fühlen: Bitteschön!

 

 

Das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken

 

Dieses Reziprozitäts-Prinzip funktioniert ganz besonders stark innerhalb kleiner Gruppen, Beziehungen und Familien. „Du bekommst XY, wenn du Blabla machst; sonst gibt es nix!“ Meine Mutter berichtet, dass ich bereits als Kind auf solche „Erpressungen“ mit einem wüsten Blick, schwarzen Augen und einem pffff-Laut reagierte. JA!, das war mit mir noch nie zu machen und wird es auch nicht sein. Basta!

Das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken, das ist mein Ding! Ich gebe dir etwas, ich liefere – egal ob Gegenstände, Gedanken, Vertrauen oder was auch immer und zwar ohne Gegenleistung! Der einzige Unterschied, der hier zu machen ist, wenn du etwas bei mir kaufst, bestellst oder mir einen Auftrag erteilst, dann sind diese Leistungen zu bezahlen. Logisch, aber ich sag es grad noch einmal um das deutlich zu machen!

 

Der Ouzo während des Essens erhöht das Trinkgeld*

Mir ist jedoch sehr bewusst, dass das Leben anders funktioniert. Es gibt immer wieder sogenannte kleine Goodies. Aus psychologischer Sicht macht das Sinn, weil Menschen in Mustern leben, reagieren oder sich einfügen wie sie erzogen wurden. Genau mit den oben genannten Mechanismen: Das Belohnungsprinzip macht anfällig!

Der kostenlose Ouzo während des Essens erhöht das Trinkgeld, das wissen nicht nur die griechischen Freunde. Es gibt Boni, Rabatte und Kaufangebote in Hülle und Fülle.

Und so wird der Verbraucher nicht belohnt, sondern betuppt, um es mal sehr sehr freundlich auszudrücken. Also ist die Quintessenz aus der ganzen Belohnungsgeschichte und den kostenlosen Gaben mit äußerster Sorgfalt zu betrachten.

Vielleicht werden mit Aktionen und besonderen Verkaufsofferten auch nur die Schnäppchenjäger geködert 🙂 !, das folgt dem alten Gesetzt von der kleinen Strafe. Nu, ist es genug damit!

Nächste Woche stelle ich mich in den Strom der Veränderungen. Der Herbst bringt die schönsten Farben an den Tag, die innere Melancholie singt das Lied der Tristesse. Wie geht es dir damit? Meine Batterien sind aufgeladen, der schöne Sommer wohnt noch tief in mir. Das Leben darf leicht sein, auch wenn momentan die Covid-Last noch schwer wiegt.

Nichts desto trotz; Alles ist für etwas gut! Für die nächsten Wochen und Monate gilt ganz sicherlich: Annehmen statt zu kämpfen! Das Schöne sehen und sich dem wundervollen Licht des Septembers zuzuwenden.

 

Komm wir treffen uns am See … 

 

Katrine – mit einem Picknick-Körbchen am Arm 

 

 

 

*Quellenangabe: Onlinelexikon der Psychologie

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Das Geben und Nehmen ohne Hintergedanken

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