Die Musik der Worte

Genuss Bücherliebe 17.11.2021 keine Kommentare

Achtsamkeit ist ein Schlüssel für ein gutes Miteinander: Die Musik der Worte zaubert ein Lächeln auf Gesichter. Meine ganz spezielle Liebe gilt den Erzählungen. Den Geschichten, die sich in meinem Kopf zusammen fügen. Bilder, die mich bewegen und einfangen. Diese kulturelle Auseinandersetzung ist auf eine tiefere Art immer eskapistisch. Das mag ich!

Letzte Woche habe ich mich mit inneren Werten, dem Sinn des Lebens und der eigenen Identität beschäftigt. In diesen immer noch komplizierten Zeiten ist es ganz besonders nötig, Körper und Geist mit etwas Leichtigkeit zur Klarheit zu versorgen. Worte können gute Freunde sein!, doch Vorsicht, das Blatt lässt sich auch von der anderen Seite lesen.

 

 

Ein Ort der Freude

 

Gerade jetzt tut es gut, sehr freundlich, fürsorglich und achtsam zu sein. Wähle deine Worte wohl: Covid lässt niemanden kalt und eine zugewandte Geste, ein „du-bist-nicht-allein“ lädt ein, sich in der eigenen Haut „besser“ zu fühlen. Der Ort der Freude – wie hier auf dem Bild die Stiftsruine von Bad Hersfeld – läßt mein Herz ein bisschen höher schlagen. Im Sommer war ich dort. Die Erinnerung trägt mich, die Worte und Musik der beiden Veranstaltungen schwingen nach. Herrlich!

Da wir das Miteinander (wie auch im vergangenen Winter) etwas einschränken sollen, widme ich mich der Musik der Worte. Erzählungen können mich beschützen. In Worte wie in’s Meer einzutauchen bereichert meine Phantasie: Im Theater, im Kino und mit Büchern fühle ich mich geborgen.

 

Mein persönlicher Kanon

Häufig kommt dieser Tage die Rettung in Form von Druckerschwärze. Die Mischung aus Buchstaben-Salat-Suppe à la Theater, Kino oder Sofalesezeit trösten mich. Sehr. Und um das klarzustellen, nichts, absolut gar nichts kann die Gemeinschaft ersetzen! Das Miteinander in Echtzeit ist mein wahres Lebenselixier. Gar tröstlich sind dennoch die geschriebenen Worte. Kleine Erzählungen sind der Balsam auf der wunden Seele.

Mein persönlicher Kanon hängt im Winter ein bisschen an den Klassikern und gleichwohl an den Neuerscheinungen. Von Büchern umgeben zu sein, ist so tröstlich. Dazu gibt es eine Kanne mit heißem Tee und ein wundervolles buttriges Plätzchen – na gern auch zwei 😉

 

 

Die Musik der Worte

 

Jane Gardam lege ich dir hier für den Winter ganz besonders an Herz. Die bereits 2015 erschienene Trilogie rund um „Old Filth“ hat mich in den Bann gezogen. Wundervoll, warmherzig, manchmal ein kleines bisschen sentimental, doch von großer Wirkung. Das ist die Musik der Worte, die ich gern um mich habe. 

Letztlich habe ich dir schon „Herzfaden“ von Thomas Hettche in meinen Botschaften empfohlen, für mich ein wirklich besonderes Buch mit direktem Zugang zu meiner Kindheit. Die Augsburger Puppenkiste ist und bleibt ein alter Freund und Wegbegleiter.

Bei langjährigen Begleitern komme ich an Fontane nicht vorbei. Seit ich in Potsdam lebe ist er mir noch mehr ans Herz gewachsen. Seine Ideen, Geschichten und Erzählungen sind politisch und immer noch lebensnah. Besonders gern denke ich an die frühe Premiere im damals grad eröffneten Hans-Otto-Theater: Effi Briest!

 

Geschichten sind wie Wunder

Meine Leidenschaft für Sprache wird von der kulturellen Kost stark genährt. Meine ganz persönlichen Glanzpunkte sind die Premieren im Theater, bei den Festspielen und auch bei meiner großen Liebe dem Film. Auf eine tief empfundene Weise sind Geschichten für mich immer auch Wunder.

Direkt sende ich dazu noch eine Empfehlung: Lieber Thomas! Ein grad in den Kinos erschienener Film über das Leben von Thomas Brasch. Ein bisschen verstörend, doch lohnenswert! Bereits der Dokumentarfilm „Familie Brasch“ zog mich 2018 in den Bann – es ist wundervoll sich mit den Menschen und ihrer Geschichte zu befassen.

Nächste Woche werde ich dich mit einem Gedicht von Theodor Fontane empfangen. So und nicht anders … ein Rückblick beginnend mit dem Satz: „Die Menschen kümmerten mich nicht viel, eigen war mein Weg und Ziel.“

In diesem Sinne blicke mit einem Lächeln zurück und voller Hoffnung nach vorne,

 

Deine Katrine – im Raum der nahen Zukunft

 

 

#Werbung ohne Bezahlung heute gleich mit verschiedenen Verlinkungen, weil ich es so mag. Bitteschön an die DSGVO …

Die Musik der Worte

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