Vegan zu kochen bedeutet

Genuss Haltung 27.10.2021 keine Kommentare

Du bist was du isst, das ist ein guter Satz doch vegan zu kochen bedeutet nicht gleichzeitig, dass du dich gesund ernährst! Die Frage nach einer guten, ausgewogenen Ernährung wird wie bei vielen Diskussionen aus diversen Blickwinkeln geführt. Meine Vorstellung ist bekannt, ich stehe auf Klassiker, die italienische Küche liebe ich sehr und Tradition steht ganz oben auf der mag-ich-Liste.

 

 

Klarstellung

Vegan kochen bedeutet

 

Grundsätzlich gilt, du kannst einkaufen, kochen, essen und dabei genießen oder auch nicht. Das ist komplett deine Entscheidung. Allerdings erwarte ich im Gegenzug, dass du mir dies genauso zugestehst. Mir ist es egal, wenn du dich ausschließlich fleischlos ernährst, dennoch kann ich etliche Produkte der veganen industriellen Produkte nicht gutheißen. Du kannst sie selbstverständlich kaufen und essen.

Vegan zu kochen bedeutet für mich in erster Linie Gemüse, Kräuter und Obst zu verwenden. Diese Art zu kochen ist in meiner Kindheit völlig normal gewesen. Fleisch gab es eher selten, allerdings standen Wurst, Schinken und Käse beim berühmten deutschen Abendbrot häufig auf dem Tisch. Der Metzger in meinem Heimatort Osterode am Harz ist ein Freund der Familie. Viele Jahre ruht sein Betrieb, auch seine eigenen Tiere gibt es nicht mehr. Das ist wirklich schade, doch eine neue jüngere Generation kommt nach. Das finde ich großartig und unterstütze das sehr.

Produzenten, die das was sie tun lieben, die Kundschaft nicht beschummeln und sich an die Regeln der früheren Kaufmannideale halten, das sind Menschen, bei denen ich gern einkaufe. Vertrauen ist nicht nur bei tierischen Lebensmittel eine Frage der Ehre. Niemand möchte belogen oder betrogen werden.

 

Bezahlen können oder wollen

Und ja, es ist mir deutlich bewusst, dass ein glückliches Huhn einen anderen Preis haben muss, den nicht jeder bezahlen will. Es geht hier nicht um’s Bezahlenkönnen!, sondern ums Wollen! Wer einmal im Monat ein dickes drei Kilo schweres Grillhuhn kauft, der bezahlt dafür zwischen 25 und 30 Euro, davon kann eine ganze Familie essen. Ein Suppenhuhn ist günstiger zu erwerben, daraus kannst du neben Suppe auch Salat zubereiten und ein bisschen vom Hühnerfleisch schmeckt zu Reis mit Gemüse. In erster Linie geht es um’s Wollen daraus resultiert dein Verhalten.

 

 

 

Vegan zu kochen bedeutet

 

Vegane Ernährung liegt im Trend. Nun bin ich bekanntermaßen keine dieser Trendsetterinnen. Egal! Bei einem Wandel in eine zukunftsfähige Welt gehört für mich der Umbau der Landwirtschaft seit Jahren dazu.

Ein generelles Umdenken ist wichtig, braucht jedoch ein entsprechendes Maß! Die Frage nach dem „wie soll es weitergehen“ scheint kompliziert, ist dennoch machbar. Verantwortung und wie letzte Woche bereits hoffnungsvoll erwähnt, mehr Transparenz müssen einhergehen!

Vegan zu kochen bedeutet leider nicht, dass du dich per se super gut und gesund ernährst. Es kann oder sollte ich besser sagen „könnte“ sehr ausgewogen sein, doch dazu gehören Basiswissen und vielleicht auch ein kleines bisschen Mühe.

Ausschließlich Gemüse, Obst und als Ergänzung Nudeln, Reis und Kartoffeln, na da wirst du viel Phantasie und Zeit brauchen. Nix da von wegen Schummelkäse und sogenannte vegane Wurst. Was kommt noch auf deinen Teller? Aufstriche! Ja, die mag ich auch sehr, dazu Tomaten und Gurken. Alles fein und doch auf Dauer, für mich zu langweilig.

 

 

Genuss ist Einstellungssache

 

Rezepte und neue Angebote gibt es viele. Schau mal nach Italien. Verdura! Gemüse heißt das perfekte vegane Zauberwort. Spaghetti mit Tomatensauce. Bei Lasagne mit Blumenkohl, Bohnen und oder Brokkoli wird es schwieriger, ohne Käse und Béchamelsauce eine heikle Speise und nicht mehr mit dem Original vergleichbar. Auch hier geht es um das Wollen und den Sinn des eigentlichen Essens.

Du magst jetzt lächelnd denken, ach da rühre ich aus Mehl, Haferdrink und Margarine eine vegane Sauce. Hmm, das kannst du gerne tun. Meinen Gästen biete ich das nicht an, wenn es keine klassische Lasagne geben soll, dann zaubere ich mit einer leichten Tomatensauce ohne vegane Verirrungen eine komplett neue Komponente.

Genuss ist ist Einstellungssache! Margarine wird je nach Herstellungsverfahren aus äußerst preiswerten (ich mag das Wort „billig“ nicht!) Fetten, Stabilisatoren, Farb- und Zusatzstoffen hergestellt. Des Weiteren ist nicht jede Margarine vegan, denn tierische Stoffe beispielsweise das Wollfett von Schafen wird zugeführt und muss je nach Mengenanteil nicht deklariert werden. Noch Fragen?

Die schöne neue Welt ist ganz besonders dienlich für all die Hersteller, die den geneigten Verbraucher an der Nase herumführen, es ist und bleibt deine Entscheidung!

 

Neue Ideen und Impulse

Darüber spreche ich nächste Woche: Neue Ideen und Impulse kommen häufig auf Reisen und im Gespräch mit Anderen ans Tageslicht beziehungsweise in die Küche. Kochen wir bunte Sorten vom Blumenkohl, geben wir Reis eine schöne Farbe durch Möhren- oder Tomatensaft. Lass deiner Phantasie freuen Lauf!

Vegan kann Spaß machen und schmecken, wobei ich nicht nur auf dem italienischen Markt meine Nase sprichwörtlich gern in Schinken, Salami und Käse stecke. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Das ist eben genau meine Entscheidung.

Lass du es dir schmecken und egal wofür du dich entscheidest, schau dass die Zusatzstoffe nicht zu künstlich sind, damit ist schon eine Menge gewonnen – also, bis nächste Woche in meiner Küche,

 

Deine Katrine – das gute Produkt steht an erster Stelle

 

Vegan zu kochen bedeutet

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