Verbundensein

Genuss Gemeinschaft 17.02.2021 keine Kommentare

Glaubst du, dass ein bestimmter Gegenstand Glück bringen kann? Wo ist dein Verbundensein verankert? Die Kunst des guten Lebens beginnt (immer) mit der inneren Haltung. Dazu gehört auch, sich selbst und die Anderen ernst- und anzunehmen.

 

Die Idee vom guten Leben

Verbundensein

Momentan ploppen plötzlich wieder Wünsche auf. Noch vor zwei Jahren hatte ich dieses innere Gefühl des Wunschlosglückseins. Alles lief recht reibungslos. Die Idee vom guten Leben wurde ein fester Bestandteil, so etwas wie Seelenruhe schlummerte tief in mir. Meine ganz persönliche Heimatbox legte sich mit all ihrer Würze wie ein warmes Zuhause um meine Schultern. Heimat – angekommen. Herrlich!

Und nein, keine Sorge, daran hat sich nicht sehr viel geändert. Die letzten zwölf Monate sind natürlich nicht spurlos an mir vorbei gegangen. Das ist ja klar! Es geht nicht nur im die eigene Existenz, es geht im wahrsten Sinn um das große Ganze. Die Welt steht auf dem Kopf.

 

Es gibt eine neue Tiefe

Dabei geschehen auch wundervolle Dinge. Das Miteinander rückt auf eine sehr andere Art und Weise näher aneinander. Wenn auch die Tischgespräche und offiziellen Termine alle abgesagt sind und dies wohl auch bis April so bleiben wird, gibt es eine neue Tiefe. Heute ist die Frage: „Wie geht es dir?,“ keine Floskel, sondern ernst gemeint. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich so häufig wie in den vergangenen Monaten „bleib gesund“ unter meine Nachrichten schrieb. Oder auch, „halte durch“ sowie „bleiben wir also zuversichtlich.“

Die Idee vom guten Leben hat sich aufgeteilt: In das Leben im Hier und Jetzt sowie in den Plan von Morgen. Das Verbundensein nimmt an Fahrt auf. Wie lange dauert ein Moment?

Es mag sich zwar so anfühlen, als ob wir immer weniger Zeit hätten. Aber das stimmt nicht. Was sich ändert sind die Qualitäten.

Zugegeben: Manche Emotionen kochen grad leichter hoch. Nicht nur ich, bin dünnhäutiger als noch vor einem Jahr. Das muss nicht negativ sein. Möglicherweise nehmen wir einander anders wahr. Vielleicht sogar ehrlicher in der eignen Verletzlichkeit, erfordert dies doch besondere Stärke und ein gerütteltes Maß an Sensibilität. Die Bewustseinsebene verschiebt sich. Gut so!

 

Verbundensein

Der Schlüssel des Miteinanders liegt im Verbundensein! Dazu gehören die alten Tugenden und Werte. Zuzuhören. Für einander dasein. In guten wie in schlechten Zeiten. Freundschaft entsteht aus einer Form der Ernsthaftigkeit. Ohne Achtung ist dies nicht möglich. Und ich möchte auch, dass sich das Gegenüber Mühe gibt! Mich wertschätzt.

Es geht ja nicht um einen kurzen Kick. Das Verbundensein ist kein Sprint sondern eher ein Marathon. Dafür brauchst du Training. Ausdauer und den echten Willen zum Erreichen des Ziels.

Es sind die kleinen Dinge, die das große Ganze entstehen lassen. Trinken wir gemeinsam einen Tee und lassen dem Gedankenspiel freien Lauf. Geben wir der Seele einen Schups. Dazu serviere ich (wie letzte Woche versprochen) eine heiße Tomatensuppe mit Reis – wie in Kindertagen.

 

Die Tomatensuppe meiner Kindheit

In meinem Tiefkühler gab es noch eine Box mit Tomatenmus, dazu habe ich 200ml Brühe gegeben und mir eine Portion Reis gekocht. Die Suppe wird mit Salz, Ahornsirup, Worcester und Sahne abgeschmeckt. Wer mag, gibt frischen gehackten Knoblauch dazu und ein halbes Päckchen Tiefkühlkräuter aus der Provence. Das Aufflackern guter inniger Gefühle – die Tomatensuppe meiner Kindheit hilft mir dabei.

In diesem Sinne spreche ich nächste Woche über die Küchenseele. Dazu serviere ich eine köstliche weiße Bolognese aus dem gleichnamigen Kochbuch von Valerie Hammacher, die von der Geborgenheit des Kochens erzählt. Ganz wundervoll!

Mit meinem tiefen Verbundensein sende ich dir ganz herzliche Grüße aus dem immer noch verschneiten Potsdam,

 

Deine Katrine

Ein gutes Mahl in der Gemeinschaft, tut gut und wärmt die Seele!

 

 

 

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Verbundensein

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