Wie früher

Genuss Heimatküche 28.04.2021 keine Kommentare

Die gemeinsame Mahlzeit ist heute keine Belanglosigkeit mehr, wie früher hat die Tafel das Zeug zum zentralen Platz zurück erobert zu werden! Heute treffe ich mich mit Freunden, Gästen und immer auch den Gleichgesinnten. Die Runde ist munter, das Gespräch ist die zentrale Nahrung. Die Heimatküche is(s)t in aller Munde. Du weißt wie ich das meine, also mit den Treffen; denn genauso wird es wieder werden. Momentan sitze ich meist allein am Tisch. Dabei entstehen neue Ideen, die Kreativität ist und bleibt wach!

 

Genuss mit Tradition

Wie früher

 

Der April bringt den ersten Spargel auf den Tisch. Letzte Woche versprach ich Neues. Genuss mit Tradition schmeckt mir bestens, doch die Heimatküche wird ein bisschen überarbeitet. Vielleicht sollte ich im guten „Kochsprech“ sagen, neu interpretiert.

Aus der Küche meiner Kindheit sind etliche Spargelrezepte in bester Erinnerung geblieben. Genau wie alle Köchinnen (früher kochten Männer nicht *ups) lege auch ich den Spargel in kochendes Wasser mit einer Prise Zucker, etwas Salz und einem Stückchen Butter. Und nicht nur das. Das Spargelwasser verwende ich mindestens vier Mal, daraus wird dann ein wundervoller Sud für allerlei Speisen. Suppe. Ein Gulaschtopf mit Spargel. Auch die Vinaigrette rühre ich unter Zunahme des Spargelwassers an. Das gibt Geschmack. Da freut sich die Zunge und die Frühlingsgefühle hopsen los.

 

Tanz mit mir

Es ist schön munter sein zu sein. Nicht immer leicht in dieser Zeit. Doch grad jetzt, wo die Bäume so herrlich blühen, da möchte ich tanzen – auf der Wiese. Fröhlich sein. Gemeinschaft leben. Lachen! Ja, das möchte ich und doch bleibt es in diesem April nur ein Traum. Tanz mit mir in den Frühling, ach es macht keinen Sinn traurig zu sein. Komm ich koch uns was!

 

 

 

Wie früher

Eine Suppe aus Sud! Einen bunten Topf mit grünem Spargel, Rinderhack und ein paar Kichererbsen. Die Zunge schmatzt, da freut sich auch das Herz. Die guten Zutaten schaffen es die dunklen Gedanken ein bisschen zu vertreiben.

Getanzt wird in der Küche. Na also, geht doch! Es ist immer meine Entscheidung, wie ich reagieren möchte und kann. In manchen Situationen ist es schon sehr gut, emotional zu werden. Mir fällt es meist schwer, die Kontrolle abzugeben. Ich bin gern die Herrin der Lage. Es wird Zeit, das ein bisschen zu ändern. Kochen und tanzen! Welch wunderbare Kombination.

Warum ich koche

Haha, bloß dabei den Garvorgang nicht vergessen. Da bekommt die Redewendung „ich lasse Nichts anbrennen“ eine ganz andere Bedeutung. Vielleicht ist das der Grund warum ich so gern koche – *schmunzel!

Nein! Zurück zur Ernsthaftigkeit. Warum ich koche? Die Antworten sind hinlänglich bekannt: Die Arbeit mit den Händen erdet mich. Einkaufen gehört absolut zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Selbst jetzt mit Mund-Nasen-Schutz schlendere ich gern über den Wochenmarkt. Nein!, es ist nicht wie früher. Dennoch lasse ich mir das nicht nehmen. Fast möchte ich rufen, nicht auch das noch.

 

 

Lass uns die Welt erobern

 

Kochen gehört wie Schreiben zu mir. Mir ist deutlich bewusst, dass in den nächsten Wochen und Monaten nichts mehr so sein wird wie früher. Wir leben in der Zeit des Umbruchs, ich werde das immer und immer wieder betonen.

Wie früher!, was meint das? Im Rückblick der vergangenen vierzig Jahre (ach du Schreck) kann ich sagen, Vieles in meinem Leben begann mit einer Idee. Das Wort Vision verwende ich erst seit zwanzig Jahren. Na, immerhin.

Als junge Frau wollte ich die Welt erobern und sie ein Stück besser machen. Das will ich immer noch! Vor allem will ich leben, lieben – tanzen, kochen und sein. Das Leben ist Jetzt!

Mein Vertrauen in meine eigene Zukunft besteht. Das wird übrigens mein Thema am ersten Mai, die Genussbotschaften gehen gedanklich bereits auf die Reise. Bist du dabei? Und dann am nächsten Mittwoch, also am fünften im fünften, dem Wonnemonat – ich bin bereit 😉 ) geht es genau darum:

Bereit zu sein. Sich mit Zuversicht und der eigenen Stabilität in den Wind zu stellen. Dazu sende ich dir einen meiner Lieblingssongs von Sting – SHAPE of My HEART – reinhören. Augen schließen und genießen: Gemeinsam glücklich!

Verlieren wir also weder die Zuversicht noch die Hoffnung – das Leben geht so lange weiter bis es eben zu Ende ist. In diesem Sinne sende ich dir eine Umarmung und an meine Herzensmenschen einen Kuss!

 

Katrine – mit der Kraft der Zuversicht

Wie früher

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