Ahoi

Genuss Lebenskultur 23.03.2022 keine Kommentare

Gefühle tosen an manchen Tagen wie das Meer: Ahoi! Halte dich gut fest auf dem Lebensschiff und zieh dir eine Schwimmweste an. Wer weiß, wozu die sonst noch gut ist. Sich zu schützen, das lernten wir in den vergangenen Jahren, dies ist nicht nur während einer Pandemie von besonderem Wert.

 

Die Zeit zurück drehen

Wellen kommen und gehen, das macht den Reiz des Meeres aus. Darum liebe ich die Nordsee so sehr. Ja, auch die Ostsee, das Mittelmeer sowie andere Meere haben eigene Reize, mir geht es um die Bewegung. Ankommen und Gehen. Gerade jetzt muss die Frage nach einem Neuanfang gestellt werden.

Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Manchmal wünschte ich mir das so sehr! Klingt ein bisschen nach Taschentuch und Kitsch? Nein!, so ist das absolut nicht gemeint. Eher nach einer Tradition der Mitte, der Bewahrung alter Werte unter Berücksichtigung des Jetzt. Zu kompliziert? Nö!

Die Zeit zurück zu drehen bedeutet nicht, das Alte wieder hochzuholen, eher sich zu besinnen. Die guten Gedanken an die Oberfläche zu spülen und sich des eigenen Lebens-Wertes bewusst zu sein.

 

Der Mensch ist ein Wesen das will

Das Gute und die reine Liebe waren letzte Woche mein Thema und in der nächsten Zeit komme ich darauf zurück. Also, sozusagen in Wellen. Es ist wichtig sich seiner Verantwortung als Mensch bewusst zu sein. Du bist auf die Welt gekommen als ein Wesen das ahnungslos ist. Die Kleinsten sind angewiesen auf das Vertrauen und die Fürsorge Anderer – ohne Ansehen von irgendwas. Dieses Arglose, dieses Vertrauen geht häufig verloren. Dabei ist der Mensch ein Wesen das will.

Johann Friedrich von Schiller wurde nur fünfundvierzig Jahre alt, eines seiner Zitate findest du bei mir immer wieder. Es ist ein bisschen wie das Segel setzen in der stürmischen See. Die Sprache „ältlich“ und vielleicht brauchst du einen Moment um die Tiefe des Sinns zu verstehen. Bitteschön:

Der Mensch ist das Wesen, welches will. Eben deswegen ist des Menschen nichts so unwürdig, als Gewalt zu erleiden, denn Gewalt hebt ihn auf. Wer sie uns antut, macht uns nichts Geringeres als das Menschsein streitig; wer sie feigerweise erleidet, wirft sein Menschsein hinweg.“

Ich bin ganz sicher ein Wesen das will! Wollen können, sich einzubringen, zu helfen und auch für sich selbst gut zu sorgen, das liegt auf meiner DNA! Grade jetzt stelle ich mir häufig die Frage, ob es wirklich gut ist, sozusagen solidarisch korrekt, sich den schönen Dingen zu widmen?

Und was soll ich dir sagen: JA!, lautet meine Antwort aus vollstem Herzen – denn ganz im Sinne von Herrn Schiller werde ich mein Menschsein nicht wegwerfen! Das steht nicht gleichlautend für Egoismus, sondern dafür das eigene Leben zu betrachten, sich um selbst zu kümmern und das Schiff immer schön mit den Wellen gleiten zu lassen. Die eigene Entkusselung (das habe ich für mich so adaptiert 😉 beginnt.

Ahoi – stechen wir also in See

 

Wie wir miteinander umzugehen pflegen oder uns einfach über Regeln und Dinge hinweg setzen, das spaltet nicht erst seit Covid ganze Familien. Einfach die Segel zu setzen und abzuhauen, das ist manchmal wirklich eine gute Idee. Doch wohin wird der Wind dich bringen?

 

 

Auf zu neuen Ufern

Gern steche ich jedes Jahr erneut in die See. Auf zu neuen Ufern, Ziel meist unbekannt. Ich bin gern unterwegs. Eine Entdeckerin, ein bisschen auch eine Nomadin; wobei ich sesshaft bin. Im Kopf jedoch häufiger Ahoi denke und mich dann auf den Weg mache. Manchmal ist er kurz, dennoch kann die kleinste Veränderung etwas auslösen.

Im Gepäck der Lebensreise liegen Gedanken, Ideen und auch Impulse. Daraus entwickele ich übrigens nicht nur hier meine Texte, der Blick in die Weite – über den Tellerrand – der inspiriert mich auch zu neuen Rezepten.

Guten Appetit heißt es zu einem Frühlingssalat. Der ist wirklich grün und hatte am Montag sein Debüt bei Instagram, da nicht alle Lesenden dort vorbei gucken, gibt es ihn hier noch einmal – Bitteschön:

 

Grüner Frühlingssalat à la César, der sich durch eine Käsesauce auszeichnet und vor allem aus Romanasalat besteht. Bei mir kommen Spaghetti, Ruccola und Kräuter dazu. Die Sauce besteht aus Joghurt püriert mit herzhaftem Käse nach Wahl, einem Schuss Mineralwasser, etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Essig. Geht ruckzuck! Wer möchte brät Hühnerfleischstreifen dazu, außerdem schmecken Croutons oder geröstetes Brot wunderbar dazu.

Neue Ideen sind eine andere Art des Aufbruchs. Lass uns gemeinsam die Segel setzen, Ahoi rufen und uns auf den Weg machen. Der Frühling lockt mich – nicht nur an’s Meer.

Deshalb spreche ich nächste Woche über „Gute Vorsätze,“ wie kann es gelingen, das eigene Verhalten so zu ändern, dass es sich nicht zwanghaft und schon gar nicht nach Maßregeln anfühlt.

Neuere Studien befassen sich mit dieser Art des „Anstupsen,“ gern auch als Nudging benannt – muss natürlich Englisch sein *pfff. Das Thema ist jedoch höchst interessant und lässt sich sowohl in Beziehungen des Lebens, der Ernährung, des Sports undsoweiter wirklich gut einsetzen. Es bleibt spannend!

Ich freue mich auf dich und unseren Kontakt – wie und wo: Du entscheidest!

 

Herzlichst, Deine Katrine

 

 

 

#Linksetzung weil ich das gut finde, ohne Bezahlung mit den Richtlinien der DSGVO

Ahoi

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