Wir treffen uns am Wasser: Die Welt der Räume öffnen sich, wo möchtest du jetzt in diesem Moment am liebsten sein? See. Meer. Oder lieber Irgendwo im Nirgendwo? Die Lebensräume entsprechen nicht immer den eigenen Träumen. Manch Platz ist eher ein Muss als ein Kann. Das macht was mit dir! Heimatlosigkeit ist kein Nährboden für ein gutes Leben. Wo lässt sich Heimat finden?, ist sie in der persönlichen Wahrheit versteckt? So viele Fragen – lass uns reden!
Die Welt der Räume

Die Kunst ein gutes, gelungenes Leben zu leben ist eine Frage der Erfahrung und des Wollens. Der Wille, die Welt der Räume zu betreten, um sie zu begreifen, das ist nicht mal eben so gemacht. Worum geht’s? Mit den Lebensjahren ändern sich nicht nur die Vorstellungen und Wünsche, manch Anspruch steigt, Anderes verblasst.
Letztlich sagte eine ältere Dame: „Ich bin 82 Jahre, mein Geist ist jung, der versucht den Körper zu überlisten, leider gelingt das nur selten.“ Jaaaa – es ist nicht nur eine Sache des Willens, des Wollens, manchmal sprechen die Tatsachen eine ganz andere Sprache. Das ist im ersten Moment bitter. Die Anerkenntnis dessen, dass die Veränderungen auch Einschränkungen bedeuten, ist nicht leicht zu akzeptieren. Wie ein neuer, unbekannter Raum öffnet sich die knarzende Tür nur noch schwer.
Die Welt der Träume
Der Geist ist willig, doch der Körper schwach – dieses alte Zitat von Matthäus 26,41 macht es auf sehr einfache Art sichtbar: Der beste Vorsatz hilft nicht, wenn die Umsetzbarkeit unmöglich ist, beziehungsweise wurde. Die Welt der Träume bekommt Gitterstäbe und das ist eine mehr als ernüchternde Wahrheit.
Wo ist dein Raum
Die magischen Räume des Denkens machen auch dies im Alter nicht einfacher. Du kannst dich weg träumen, die Augen schließen, Musik hören und in eine andere Dimension des Daseins eintreten. Ob das immer klug ist?, wer möchte das beurteilen. Wo ist dein Raum – wo wohnt die Zukunft? Das Glück ist flüchtig, vielleicht hat es auf seinen Pfaden ein altes Pferd getroffen. Na, lassen wir das.
Der Augenblick

Mit einem Winpernschlag treten wir ein in die Welt der Räume. Die weltlichen, die kosmischen und natürlich, die Räume des Miteinanders. Treffen wir uns auf einen frischen Salat. Im Mai ist ein guter Moment, um sich in einen Dialog zu begeben.
Geben wir uns hin. Setzen wir die Segel, schauen gemeinsam auf den See und fühlen den Augenblick. Die Schönheit des eigenen Traums, möglicherweise bringt sie uns in den Raum der Gedanken.
Freiheit und Glück – das wird in der nächsten Kolumne mein Thema. In den nächsten drei Wochen, ich lege mich da nicht mehr so fest. Auch ein Teil der persönlichen Möglichkeiten. Die Chance sich selbst zu entwickeln, zu verwirklichen und nicht (mehr) dem Druck – von wem auch immer – standhalten zu müssen. Die Verbindung von Entwicklung, Erfahrung und Vernunft, die versuche ich in diesem Sommer zu einem bunten Gericht zusammen zu bringen.
Ganz im Sinne der Idee oder Frage: Worauf darf ich hoffen? Im April habe ich mich einige Stunden sehr intensiv mit der Philosophie der Räume beschäftigt. Ja, dabei habe ich meinen Kopf in den Wind gehalten und ihn abends gemütlich gebettet. Dazu gibt es von mir eine Empfehlung um ein paar Tage an der Ostsee zu verbringen ist das Hotel Genueser Schiff (#Werbung aus Überzeugung).
Dies zu vertiefen gilt es in den nächsten Wochen: Reden wir über das Glück und die Freiheit – na dann!
Herzlichst deine,
Katrine
