Das Leben leben, welch große Herausforderung!, dazu passen das Glück und die Freiheit. Glück ist ein großes Wort. Wie definierst du das? Ach und die Freiheit, die ist facettenreich wie ein bunter Salat. Ein seltsamer Vergleich, findest du. Worte und Genuss sind Favoriten meines Tuns. Sie bringen mir manch Spezialität (nicht nur) auf den Teller.
Herzöffner

Gutes Essen öffnet die Seele. Eine Suppe kann im übertragenden Sinn (m)ein Lebensretter sein. Das klingt nach einer großen Nummer – ist es auch. Das Glück und die Freiheit liegen in kleinen Flöckchen auf meiner Zunge. Ein wunderbares Kartoffelpüree kann mein Herz erreichen, wie ein gelungener Satz. Noch besser natürlich ist ein handgeschriebener Brief.
Wann hast du das letzte Mal einen Brief geschrieben?
Es ist nostalgisch, wertschätzend und eine sehr besondere Geste. Aus meiner Feder gibt es immer wieder Texte für Freundinnen und Freunde. Zum Geburtstag, zum Neuen Jahr und manchmal auch einfach nur so. So lange es den Postversand noch gibt, ist mir diese „Geste des 20. Jahrhunderts“ ein glücksbringender Herzöffner.
Das Glück und die Freiheit

Die Definition deiner persönlichen Glücksmomente kann ich nicht erahnen, wieviel Freiheit du brauchst und vor allem wofür, ich weiß es nicht. Eine spannende Frage ist das allemal. Früher hätte ich daraus direkt einen Salonsonntag gemacht: Das Glück und die Freiheit und jeder Teilnehmende bringt eine Kleinigkeit seiner privaten Idee dazu mit. Das kann ein Foto sein. Ein Buch. Oder ein besonderes Rezept. Auf jeden Fall sollte es sich dabei um einen höchst persönlichen Gegenstand handeln.
Es ist meine Freiheit, mir das auszudenken und du bist herzlich eingeladen, dich darauf einzulassen. Also auch ohne Salonsonntag. Oder vielleicht doch mit?
Solltest du Freude an dem Gedanken finden, dass wir gemeinsam an einem Tisch sitzen, vielleicht im Garten oder am See im Kreise einer munteren Menschenschar – na dann melde dich direkt. Ich hätte schon Freud mal wieder einen Kultursonntag zu organisieren.
Was es bedarf um glücklich, oder besser noch zufrieden zu sein, daran lässt sich arbeiten. Das Glück ist aus meiner Erfahrung ein eher flüchtiges Ding, die Zufriedenheit jedoch, die hat Bestand. Was denkst du? Möchtest du das eine oder lieber das andere? Beides! Ha, so denke ich mir das. Na, dann leg mal los. Und wenn du diesen begnadeten Zustand erreichst hast, möchte ich gern davon Kenntnis erlangen. Dankeschön!
Meine Freiheit
Und zur Freiheit braucht es wohl einen ganz eigenen Text. Wenn nicht sogar, ein dickes Buch. Frei zu sein hat viele Facetten. Ganz sicher glaube ich, dass gar nicht jede Person mit der eigenen Freiheit umgehen kann. Bedeutet sie gleichermaßen viel Verantwortung, Organisationstalent und Mut diesen Weg zu gehen. Auf sich selbst gestellt zu sein, jede Situation frei und ohne Rückendeckung zu bewältigen, dazu gehört viel – vor allem Willen, Rückgrat und Selbstbewusstsein.
Meine Freiheit genieße ich, gleichwohl ist es wichtig, sich Unterstützung zu „genehmigen,“ nicht in jeder Situation allein zu entscheiden oder sich zumindest einen oder mehrere Ratschläge einzuholen. Das ist für mich vor allem zu meiner persönlichen Freiheit geworden. Sich erstens nichts beweisen zu müssen und zweitens sich den offenen Fragen nicht allein zu stellen. Ein dickes Dankeschön geht an alle raus, die mich in den letzten Wochen und Monaten unterstützten, mich trugen mit ihrer Kraft. Das ist nicht selbstverständlich.
Nun gehen wir schon in die letzten Wochen des ersten Halbjahres. Ich durfte vereinzelt tatsächlich beglückende und wahnsinnig herrlich innige Momente erleben!, – im besten Sinn reichten sich für klitzekleine Sequenzen das Glück und die Freiheit die Hände. Der Juni macht sich mit italienischen Ideen auf den Weg – dazu gibt es Pasta und Zitronenkuchen.Â
Du darfst gespannt bleiben,
