Das Fest der Liebe

Genuss Gastrosophie (+Rezept) 20.12.2017 4 Kommentare

Glanz und Glück symbolisieren das Weihnachtsfest: alle Jahre wieder feiern wir das Fest der Liebe! Ich liebe Weihnachten und stehe total dazu. Meine Emotionalität hat mich in diesem Jahr sehr begleitet. Genauso wie die Himmelsboten; sie sind meine absoluten Glücksbringer! Vereinzelte Engel begleiten mich das ganze Jahr. Die Tradition des Miteinanders gehört zu meinen Lebenszielen. Gemeinsam an der Tafel zu sitzen, zusammen zu sein, sich in die Augen zu schauen und zu sprechen. Das teile ich mit meinen Gästen; denn es geht mir um Dich und um Euch. Darum bitte ich immer wieder an meinen Tisch. Willkommen in meiner Welt voller Genuss, Achtsamkeit und Liebe.

 

Es geht mir um Dich und um Euch

Das Fest der Liebe

Noch ist das Kindlein nicht geboren. Die Krippe im Stall steht verwaist. Die Geschichten und Traditionen können unterschiedlicher gar nicht sein; dennoch das Fest der Liebe bringt Menschen an einen Tisch. Die Festtage bereiten Freude und spenden Trost. Es geht mir um Dich und um Euch! Meine Mitmenschen, meine Weggefährten und all jene, mit denen ich (irgendwie) verbunden bin. Meinen Marktleuten, Lieferanten, Geschäftspartnern, Nachbarn und all jenen, denen ich in diesem Jahr eine zeitlang nahe war.

Jeder Einzelne ist wertvoll und hat seinen Platz: mal in meinen Gedanken, mal in Erinnerungen, ein paar wenige schaffen es bis in mein Herz. Das Fest der Liebe bringt es an den Tag. Es ist Zeit für Stille und Dankbarkeit. Stunden des Innehaltens und der Muße sind für mich Inbegriff des Weihnachtsfestes. Alle Jahre wieder freue ich mich auf die roten Kerzen am Adventskranz von MamaJutta, an den Duft, der wie in heißen Schwaden aus ihrer Küche strömt. Mein Lächeln ist breit, mein Herz weit für die schönsten Gefühle der Welt von Nähe und Geliebtsein. Dankbarkeit fühle ich in diesen Tagen.

 

Träume groß!

 

 

Das Kind in mir leckt sich verstohlen die Schokoladenfinger ab und lauscht der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Wie kleine Wolkenfetzen fliegen Erinnerungen an meinem inneren Auge vorbei. Ein Tränchen macht sich auf den Weg. Das wird nicht das letzte sein. Vieles was hinter mir liegt, ist sehr schön, doch es geht eben nicht ohne Schmerz. Darum träume ich mich manchmal weg. Meine Träume sind groß! Ich brauche sie für meine Ideen. Für mein Glück. Träume groß; für ein schönes erfülltes Leben.

Träume groß, für das Fest der Liebe! Das bedeutet für mich den Wunsch nach Frieden und Einigkeit. Ich sehe die Engel auf dem Feld, mit Posaune und Harfe frohlockend höre ich die Verkündung der Geburt Christi: „Gloria in excelsior Deo et in terra pax hominibus bonae voluntatis – Ehre sei Gott in der Höh und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“

Ja, das festliche Finale findet am Heiligen Abend statt. Diese verbleibenden vier Tage bedeuten für mich, Zeit für  Gedanken und Träume. Schweigend spazieren zu gehen, den Blick in die Weite gerichtet – da vorne liegt sie, die Zukunft: 2018!

 

Das Fest der Liebe

 

 

Doch erst steht der rote Schlitten vor der Tür, mein heimliches Symbol für Weihnachten. Eine Kutsche mit knallroten Decken gezogen von vier wunderschönen Rentieren. Begleitet, sozusagen umflogen von einer Schar putziger gelockter Engel, mit dicken, nackten Popos unter dem goldenen-weißen Hemdchen. Kindliche Denkweisen zur Inszenierung der eigenen kleinen Festtagswelt.

Weihnachten, als das Fest der Werte! Ja, das ist eine schöne Vorstellung: weniger Konsum, mehr Empathie, mehr Achtsamkeit und Gemeinwohl. Kommt an den Tisch und lasst uns darüber sprechen. Welchen Stellenwert hat das Fest der Liebe? Es geht mir um Dich und um Euch? Was passiert an diesen freien Tagen? Wie sieht sie aus, die Weihnachtskultur? Deine? Eure? Gibt es Kartoffelsalat und Würstchen zum Gespräch mit raschelndem Geschenkpapier? Oder ist es eher öde und von schlechter Laune zur Langeweile geprägt?

Was steht auf Eurer Wunschliste ganz oben? Glück! Gesundheit! Freiheit! Freude! Ich bin sehr gespannt, welche Geschichten ich hören werde. Eins steht sicher fest, wie das Amen in der Kirche: der Genuss ist auf meiner Seite! Das Lachen kommt über meine Lippen und blitzt aus meinen Augen. Fröhliche Weihnachten mit all meinen besten Wünschen zum einfach glücklich sein  

 

Wie versprochen hier noch ein paar Tipps für die Weihnachtsküche

 

 

Gute Zutaten sind das A und O der köstlichen Küche, dazu ein paar Handgriffe zur Vorbereitung und die Feiertage können für alle Familienmitglieder, Freunde und Teilnehmer entspannt sein. Weihnachten ist ohne Kekse undenkbar, ein paar schnelle Rezepte habe ich in den vergangenen Wochen vorgestellt.

Im Kühlschrank sollte eine Salatsauce stehen, die lässt sich perfekt vorbereiten und ist eine Woche locker haltbar. Dazu Walnussöl mit Senf, Honig, Salz und etwas Pfeffer aufschlagen und dann je nach Geschmack mit Zitronen-Orangen-oder Apfelsaftsaft einmal richtig aufmixen. Mein Winterfavorit ist der Kirschessig, der passt zu allen Salaten, ist fruchtig und gibt eine sehr schöne leichte winterliche Note. Hach, habt Ihr vergessen bei mir zu bestellen? Na dann aber los, für das Katerfrühstück zum Neujahrstag – hoho!

Zurück zum Küchenlatein: Also Walnüsse, die müssen sein! Sie gehören für mich auf den Salat, genauso wie über die Kartoffeln. Dafür röste ich sie in einer Pfanne ohne Fett und stäube etwas Puderzucker drüber. Das gilt auch für Apfelringe, mit denen verfahre ich genauso, allerdings brauchen sie etwas Butter und Walnussöl, sonst brennen sie in der Pfanne an.

Weiterhin liegt immer Gorgonzola in meinem Vorfreude-Kühlschrank, Joghurt ist ja eh klar und ich eine brauche auf jeden Fall eine große Schüssel Remoulade à la Omi Martha. Das Rezept* kommt in den nächsten Mal einfach mal so zu Euch, versprochen!

Vielleicht melde ich mich auch am Heiligen Abend mit einer kleinen Geschichte oder einem Gedicht. Also bleibt einfach hier 🙂

 

Katrine Lihn – hört wie die Engel singen, hört wie ihre Herzchen lachen …

 

 

* oder einfach ausdrucken aus dem Kochbuch Radikal Regional und dazu in in der Mediathek schauen – klickt mal HIER

 

Das Fest der Liebe

4 thoughts on “Das Fest der Liebe

  • 21. Dezember 2017 at 11:17
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    Liebe Katrine,
    es macht immer Freude Deine Zeilen zu lesen, manchmal wecken sie Kindheitserinnerungen, manchmal einfach nur neidlich und naiv. Das tut der Seele gut. Ich liebe auch die Engel und weiß doch das ich einen Schutz engel und einen Schubsengel habe. Und habe mir angewöhnt auf diese zu hören. Diese beiden lassen sich nicht austricksen, habe ich schon versucht und ist mir nicht gut bekommen. Für mich ist Weihnachten nicht so ein gutes Fest, die Familie ist zerissen und daher kann von Besinnlichkeit und Liebe nicht gesprochen werden. Aber, ein dickes Aber, gibt es Menschen außerhalb dieser Familie, mit denen sich festliche Stunden verleben lassen können. Und es wird gekocht, gebacken und gebruzelt. Und dann hocken wir bei Kerzenschein und Kaminfeuer zusammen und erzählen uns Geschichten.
    mal laufen die Tränen und dann wird herzlich gelacht. In diesem Jahr gibt es für alle eine Weihnachtstüte mit einem Spruch ins Leben und dazu ein lustiges warmes Paar Socken. Bin schon auf die Gesichter gespannt. Und dann ist für mich schon Weihnachten vorbei, und mein Schubsengel sagt dann: so nun gönne Dir die Zeit der Ruhe und suche die Stille, vielleicht hörst Du Deinen Engel singen mit einer Botschaft für Dich, sei glücklich.
    Übrigens bin ich glücklich und empfindes es als Segen, Dich gefunden zu haben, Deine Worte und Köstlichkeiten tun der Seele gut.
    Gabriele

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    • 26. Dezember 2017 at 14:10
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      Liebe Gabriele,

      Danke für Deine warmen Zeilen. Weihnachten neigt sich dem Ende zu, ebenso das Jahr. Auch wenn Deine Familie zerrissen ist, weiß ich, dass Du gern ein gutes Fest feierst und Deine Nähe und Wärme Anderen spendest. Lass Dich also umarmen und denk an die schönen Momente des Lebens. Die Familie ist ein Teil von uns, den wir uns nicht aussuchen können … das Leben geht trotzdem weiter. Manchmal ist es wichtig, einfach nur im Herzen zu verzeihen.

      Ganz liebe Grüße und im neuen Jahr sehen wir uns wieder.
      Katrine

      Reply
  • 21. Dezember 2017 at 15:37
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    Liebe Katrine,

    vielen Dank für deine zauberhaften Worte zum Weihanchtsfest. Für mich gehört immer die Musik dazu. Das Weihanchstoratorium von Bach, was ich auch dieses Jahr wieder mit unserem Chor am 26.12.um 19:30 in der Erlöserkirche singen werde. Sei herzlich dazu eingeladen. Ausserdem geniese ich die Zeremonie der Rauhnächte. 12 Tage voller Achtsamkeit, Liebe, Ruhe und Fokus auf mich und meine Ziele und Wünsche. An diesen Tagen/ Nächten darf man sich besinnen auf das was hinter einem liegt und das was kommen wird.

    Besinnliche Weihnachten und lasst uns in der letzten Rauhnacht.alle Fenster weit öffnen um die bösen Geister hinaus zu schicken und die guten herein zu bitten.

    Nicole

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    • 26. Dezember 2017 at 14:06
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      Liebe Nicole,

      wie herrlich Dein Text ist. Ich bin ganz entzückt. Und wie gern würde ich heute in die Erlöserkirche kommen, um Dich und Euch singen zu hören. Leider klappt es nicht … einen wundervollen Abend für Dich, den Chor und die Gäste.

      Besinnliche Stunden bis zum neuen Jahr! Ich freue mich schon auf unser Wiedersehen.
      Fühl Dich umarmt von Katrine

      Reply

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